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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Renaud Capuçon und Kit Armstrong gastieren am 21. September in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(08.09.2020) Zusammenspiel in kleinstmöglicher Besetzung: Mit einem Duo-Rezital folgen am Montag, 21. September 2020, der Geiger Renaud Capuçon und sein Klavierpartner Kit Armstrong der Einladung in den Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt.

Bildergalerie
Renaud Capuçon
Foto: Renaud Capuçon
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Kit Armstrong
Foto: JF Mousseau
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Damit der bereits seit Langem geplante Kammermusikabend stattfinden kann, wird der Mozart Saal entsprechend den aktuellen Abstandsregelungen neu bestuhlt und das Programm gekürzt, so dass das Konzert ohne Pause gespielt werden kann (Konzertlänge: gut eine Stunde). Um trotz geringerer Saalkapazität möglichst vielen Menschen den Konzertbesuch zu ermöglichen, haben sich Renaud Capuçon und Kit Armstrong bereiterklärt, ihr Programm zweimal zu spielen – um 18.00 Uhr und um 21.15. Uhr. Darüber hinaus gestalten die beiden Musiker am gleichen Tag um 13.00 Uhr ein halbstündiges Mittagskonzert im Mozart Saal.

Ursprünglich konzipiert als Beitrag zum – aufgrund der aktuellen Lage nicht in seiner geplanten Form stattfindenden – Musikfest rund um Charles Ives’ „The Unanswered Question“, bleibt die Kernidee der beiden Abendkonzerte gleichwohl erhalten: Renaud Capuçon und Kit Armstrong stellen Arnold Schönbergs Fantasie op. 47 in den Kontext der Violinsonaten Nr. 1 und Nr. 10 von Ludwig van Beethoven.

Für Renaud Capuçon sind die Beethoven-Sonaten ein ergiebiger Quell der künstlerischen Auseinandersetzung, sie begleiten ihn seit seiner Kindheit, als er mit zehn Jahren erstmals die „Frühlingssonate“ spielte. „Beethoven gibt dir in diesen Sonaten keinen Raum, dich zu verstecken“, sagt Capuçon. „Man muss ihr Rückgrat finden, eine Struktur schaffen – und singen. Ohne prätentiös sein zu wollen: Mit Beethoven habe ich mich immer wohl gefühlt, mehr noch als mit Schubert oder Mozart.“

Gefragt nach den Komponisten, die ihm nahe sind, weicht der Capuçons Partner am Klavier Kit Armstrong lieber aus: Kunst besteht aus Kunstwerken, nicht aus Künstlern, sagt der in Los Angeles geborene Pianist, der selbst auch komponiert.

Aufgrund neuer Bestuhlung und neuer Konzeption behalten bereits erworbene Tickets nicht ihre Gültigkeit, und für den Besuch eines der Konzerte ist ein Neukauf von Tickets erforderlich. Bereits erworbene Tickets für das ursprünglich angekündigte Konzert müssen zur Erstattung an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt 

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. 

Abendkonzerte: jeweils € 25,- (Endpreis)  Mittagskonzert: € 20,- (Endpreis)  Tickethotline: /069)1340400 ▪ www.alteoper.de