Archiv-Nachrichten

Regelmäßige Informationsabende für werdende Eltern im Klinikum Frankfurt Höchst

Jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 19 Uhr bis 20.30 Uhr

Eine Schwangerschaft bzw. die Geburt eines Kindes sind ganz besondere Ereignisse im Leben werdender Eltern, stellen diese aber auch vor große Aufgaben. Wo möchte die Mutter entbinden? Welche Kurs- und Beratungsangebote vor und nach der Geburt gibt es? Oft ist es gar nicht so leicht, bei der Vielzahl der Angebote, den Überblick zu behalten.

Um bei der Entscheidungsfindung zu helfen, bietet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Leitung: Prof. Dr. med. Volker Möbus) an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat, jeweils von 19 Uhr bis 20.30 Uhr, einen Informationsabend für werdende Eltern im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums an. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Ärzte und Hebammen stellen bei den Treffen die Geburtshilfe an Hessens zweitgrößter Geburtsklinik vor und beantworten Fragen rund um das Thema Entbindung. Anschließend besteht für Interessierte die Möglichkeit einer Kreißsaalführung.

Die nächsten Termine (jeweils donnerstags 19 Uhr bis 20.30 Uhr): 1. November, 15. November, 6. Dezember und 20. Dezember 2018

Das Elternzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst bietet ein umfangreiches Angebot für Schwangere und frischgebackene Eltern mit ihren Babys an. Dazu gehört z.B. das Baby-Shiatsu bei dem sich alles um das gemeinsame Erleben und Erfahren der Wirkung verschiedener Eltern-Kind-Übungen und leicht erlernbarer Shiatsu-Techniken dreht. Der Kurs vermittelt aktuelles Wissen über altersgemäße kindliche Entwicklung aus westlicher und fern-östlicher Sicht sowie praktische Alltagstipps. Außerdem haben junge Mütter immer freitags die

Möglichkeit, die psychosoziale Beratung zu besuchen oder sich an die Babylotsinnen zu wenden. So soll nicht nur die einwandfreie medizinische Versorgung gewährleistet sein, sondern auch die menschliche Versorgung perfekt gemacht werden. Jeden Mittwochnachmittag haben werdende Mütter zudem die Möglichkeit, sich in der Hebammensprechstunde beraten zu lassen. Für Frauen, die im Klinikum entbunden haben und keine Hebamme für die Nach-betreuung zu Hause finden konnten, findet mittwochs und freitags eine Nachsorgesprech-stunde statt. Für beide Angebote ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich, diese kann telefonisch oder persönlich erfolgen über das Elternzentrum, Telefon 069 3106-2846.

Über das Elternzentrum
Das Klinikum Frankfurt Höchst bietet als einzige Klinik im Rhein-Main-Gebiet ein Eltern-zentrum an und gewährleistet damit neben einer medizinischen Spitzenversorgung und Komfort zudem eine professionelle Beratung unter einem Dach. Mit dem Elternzentrum reagiert das Klinikum noch mehr auf die besonderen Bedürfnisse von Schwangeren. 2017 erblickten im Klinikum Frankfurt Höchst 2.438 Kinder das Licht der Welt. Unter den 2.341 Geburten, viele von ihnen in zweiter und dritter Generation, gab es 2017 allein 96 Mehrlings-geburten (95 Zwillingspärchen, 1 Drillingsgeburt). Zusammen mit anderen spezialisierten Abteilungen des Klinikums (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit Neugeborenen-intensivstation, Kinderchirurgie, Sozialpädiatrisches Zentrum) ist die Geburtshilfe als Perinatalzentrum Level I (höchste Versorgungsstufe) für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 g anerkannt. Die Geburtshilfe stellt sich auf alle Formen der sanften Geburtsmedizin ein. Die fünf Kreißsäle sind mit bequemen Entbindungsbetten, einer großen Entbindungslandschaft oder einer Entbindungs-wanne ausgestattet. Gebärstuhl, Sprossenwand oder Pezzi-Bälle helfen die Entbindung nach den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Mütter zu gestalten. Zur Geburtserleichterung kann auf verschiedene Verfahren zurückgegriffen werden: Ob Aromatherapie, Homöopathie oder Akupunktur, die alternativmedizinischen Möglichkeiten sind vielfältig. Selbstverständlich stehen den Gebärenden auch diverse Schmerzmedikamente oder die Periduralanästhesie (PDA) zur Verfügung. Die Anlage einer PDA unter der Geburt ist jederzeit möglich.

Als Perinatalzentrum bietet die Klinik das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte sowie Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. In den Familienzimmern können Väter bei Bedarf jederzeit bei ihrer Familie bleiben. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen beraten. Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei kurzen Überwachungsbedürfnissen des Neugeborenen weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert. Sollten sich Mütter bei dem Gedanken an die bevorstehende Geburt bzw. die Betreuung ihres Kindes überfordert fühlen, können sie zudem in der Mutter-Kind-Einheit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie-Psychosomatik behandelt werden (z.B. bei Wochenbettdepressionen).

Angebote des Elternzentrums in einer App
Mit der übersichtlichen Navigation der App des Elternzentrums „mein Baby“ finden werdende Eltern auf den ersten Blick, was sie brauchen. Ohne ausführliches Recherchieren im Internet oder Wälzen von Broschüren haben sie mit der App alles rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach auf dem Smartphone – den eigenen Bedürfnissen entsprechend. Die App ist kostenlos und kompatibel mit allen iOS- sowie Android-Geräten und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden bzw. unter www.KlinikumFrankfurt.de (Entbinden im Klinikum) heruntergeladen werden.


Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 37.000 stationäre und 100.000 ambulante Patienten versorgt.