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Letzte Aktualisierung: 22.04.2024

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Rebstockbad: Beginn des Rohbaus

von Ilse Romahn

(22.03.2024) Am Donnerstag, 21. März, fand der offizielle Rohbaubeginn des neuen Rebstockbades statt. Die BäderBetriebe Frankfurt freuen sich gemeinsam mit der Stadt Frankfurt auf ein neues Erlebnisbad mit 13 verschiedenen Wasserflächen. In der Schwimmhalle sind unter anderem ein 50-Meter-Becken, Sprungbecken, Lehrschwimmbecken, Wellenbecken, Lazy-River, Infinitybecken, Kinderbecken sowie eine Indoor-Rutschanlage mit insgesamt vier Rutschen und viele weitere Angebote geplant.

Geschäftsführer der Bäderbetriebe Boris Zielinski, Oberbürgermeister Mike Josef und Thomas Raasch, Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt, mit einer Zeitkapsel zum Rohbaustart des neuen Rebstockbads
Foto: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
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Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef sagt: „Mit dem Start des Rohbaus des Rebstockbads ist ein weiterer Meilenstein für die Bäder in Frankfurt erreicht. Wir schaffen damit weitere Wasserflächen und Trainingsmöglichkeiten insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie Vereine, aber auch für viele Menschen unserer Stadt und der Region. Mit der 50-Meter-Bahn, die im Bad entstehen wird, verdeutlichen wir auch unser Engagement für den Leistungssport. Ich danke allen, die sich mit viel Einsatz und Engagement für das Projekt stark gemacht haben.“
 
Das Energiekonzept des Rebstockbades sieht die Nutzung von Geothermie zur Erzeugung von Wärme- und Kälteenergie, die Nutzung von Sonnenenergie zur Solarstromerzeugung und von Fernwärme zur Deckung des Wärmebedarfs vor. Weitere Besonderheiten werden die Hubböden im 50-Meter-Becken und Sprungbecken sein. In der Saunalandschaft sind sieben verschiedene Saunen vorgesehen, wie beispielsweise eine Biosauna, eine Multimedia-Sauna oder Aufguss-Saunen. Ergänzt werden die Außenanlagen durch einen Sport-, Erlebnis- und Saunagarten.
 
Beim Rohbau werden neben circa 20.200 Kubikmeter Beton, circa 3200 Tonnen Betonstahl, circa 68.000 Quadratmeter Schalung und circa 400 Tonnen Stahlbau auch circa 330 Quadratmeter Mauerwerk sowie circa 1700 Quadratmeter Klinker verbaut. Das Gebäude wird einen Bruttorauminhalt von circa 133.000 Kubikmeter, eine Bruttogrundfläche von circa 23.000 Quadratmeter und eine Wasserfläche von circa 3000 Quadratmeter haben. (ffm)