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Letzte Aktualisierung: 23.02.2024

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Rathausspitze beim IHK-Empfang an der Börse

von Adolf Albus

(02.02.2024) Beim traditionellen Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main am 25. Januar sind 1500 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Gebäude der Frankfurter Börse zusammengekommen. Darunter mit Bürgermeister Christian Seitz und dem Ersten Beigeordneten Franz Jirasek auch die Krifteler Rathausspitze. Die Vereinigung Krifteler Selbstständiger (VKS) vertrat Frank Bechstein.

Geladene Gäste aus Kriftel beim IHK-Empfang (v. li.): Thomas Milkowitsch, Erster Stadtrat in Schwalbach, Erster Beigeordneter Franz Jirasek, VKS-Chef Frank Bechstein und Bürgermeister Christian Seitz.
Foto: Gemeinde Kriftel
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IHK-Präsident Ulrich Caspar sprach in seiner Begrüßung über die herausfordernde wirtschafts- und gesellschaftspolitische Lage, die Gefahren für den Standort mit sich bringen könnte. Er betonte, es sei Aufgabe auch der regionalen Wirtschaft „Haltung zu beziehen und das gemeinsame Werteverständnis zu verteidigen.“ Es sei eine Willkommenskultur für Fachkräfte notwendig, eine internationale Zuwanderung nach Frankfurt in nächster Zeit immens wichtig – ohne die Bremse bürokratischer Strukturen. Auch Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sprach er an. Die Politik solle die „Expertise der Wirtschaft“ nutzen, um effizienter politische Ziele wie den Klimaschutz zu erreichen, die Berufsorientierung an allen Schulformen schnell und erfolgreich stärken und mehr beziehbaren Wohnraum ermöglichen. Der kommunale Finanzausgleich sollte zugunsten von Kommunen, die Bauland für Wohnen, Gewerbe und Industrie ausweisen, geändert werden, wie es der Koalitionsvertrag vorsehe, so Caspar.

Nach dem Grußwort vom Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef beleuchtete Gastredner Bernd Loebe, Intendant und Geschäftsführer der Oper Frankfurt, die „Rolle der Oper für Stadt und Land“. Er machte deutlich, was die geplanten großen Einsparungen der Stadt Frankfurt in den nächsten Jahren für die Oper bedeuten werden. Er betonte: Für die Finanzierung von Oper und Schauspiel müssten sich Stadt, Land und Umland zusammentun.