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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Randbemerkung: Das hat Habeck wohl versemmelt!

von Ingeborg Fischer

(16.09.2022) „Unser täglich Brot gib uns heute ...“ beten wir, weil Brot eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel ist. Leider gibt es immer weniger Bäckereien um die Ecke, und jetzt auch noch das ...!

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Wirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (Grüne) war bei Sandra Maischberger eingeladen, und da hat er wohl Einiges total „versemmelt“! Auf die Frage nach möglichen Insolvenzen durch die stetig steigenden Energiepreise hat er tatsächlich Folgendes von sich gegeben:
„Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren.“ Und weiter: „Wenn beispielsweise Bäcker aufgrund der hohen Energiepreise keine Brötchen mehr verkaufen können, könnten die Bäcker ihre Tätigkeiten zunächst einmal einstellen und diese, wenn die Zeiten besser sind, wieder aufnehmen.“

„Erst mal aufhören zu produzieren!“? Oha, Ofen aus, Laden zu, alles gut!! Von was leben dann die Bäcker und ihre Familien? Und was wird mit den Mitarbeitern in den Bäckereien? Und was mit den Auszubildenden? Und sollen die Kunden bei Brot und Brötchen jetzt nur noch Industrieprodukte im Supermarkt oder beim Discounter einkaufen können? Denn wir brauchen ja „unser täglich Brot!“ Auch das hat der Minister angedeutet.

Ach, Minister Habeck, die Bäcker sind zu Recht empört, wir Verbraucher, die noch gutes Back-Handwerk zu schätzen wissen, verwirrt, und in den „sogenannten“ sozialen Medien ist ein Shitstorm losgebrochen! Auch vor dem Hintergrund, dass Sie Brutto von Netto nicht unterscheiden konnten und das Wort „Pendlerpauschaule“ Ihnen ganz offensichtlich fremd war, rate ich: Erst nachdenken, bevor Sie reden, sich erst schlau machen, wenn Sie nichts wissen, dann müssen Sie sich auch nicht entschuldigen oder Gesagtes zurechtrücken. Den Talk bei Maischberger haben Sie jedenfalls mächtig „versemmelt!“

Weil Denken die schwerste Arbeit ist, beschäftigen sich nur wenige damit.  Henry Ford