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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Römische Großbauten des 1. Jhd. v. Chr. auf der keltischen Akropolis von Bratislava

Vortrag im Archäologischen Museum am 29. November

von Ilse Romahn

(29.11.2019) Die Archäologin Margareta Musilova berichtet am 29. November, 18 Uhr, im Archäologischen Museum (Karmelitergasse 1) von den Forschungen auf der Burg Bratislava, die eine besondere strategische Lage an der Donau einnimmt.

Die Burg Bratislava während der Ausgrabungen im Burghof
Foto: Peter Chromek
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Erstmals wurden in dieser Region Architekturreste des 1. Jahrhunderts v. Chr. nachgewiesen, denen das römische Bauwesen zugrunde liegt.

Diese Entdeckung zählt zu den großen Überraschungen auf dem Burgberg. Ließen sich die keltischen Herrscher solche Gebäude von römischen Baumeistern bauen? Den intensiven Kontakt zum Römischen Imperium hebt ein Gebäudekomplex mit römischem Pflaster und Mosaik in opus caementitium hervor. Während der Ausgrabungen kam zudem ein Münzschatz mit keltischen Gold- und Silbermünzen unter dem Boden des domus zu Tage. Er belegt die überregionale politische und wirtschaftliche Bedeutung des Fundortes.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „BIATEC. NONNOS ‒ Kelten an der mittleren Donau" aus der Reihe „Frankfurter Vorträge zu Archäologie und Geschichte“.​

Der Eintritt ist kostenlos.