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Letzte Aktualisierung: 16.04.2024

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Preisträger des Frankfurter Jazzstipendiums 2023 starten eigene Programmreihe in der Romanfabrik

von Ilse Romahn

(14.03.2024) Das junge Jazz-Kollektiv „FÄZZ“ (Frankfurt Jazz-Collective) startet unter dem Titel „FÄZZ am Freitag“ eine längerfristige Zusammenarbeit mit der Romanfabrik. Das erste Konzert der neuen Reihe findet am Freitag, 22. März, statt und ist zugleich Start einer neuen Programmreihe im Frankfurter Ostend.

„Mit der Vergabe des Jazzstipendiums 2023 wurde erstmals der Schwerpunkt auf den professionellen Nachwuchs der Szene gelegt“, sagt Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig und führt weiter aus: „Daher freut es mich ganz besonders, dass das Frankfurt Jazz-Collective nun sein Vorhaben umsetzt und mit einer eigenen Konzertreihe in der Romanfabrik für frische Impulse sorgen wird.“
 
Das Format der Reihe bezeichnen die fünf jungen Profimusiker selbst als „Labor“, ihre eigene Arbeitsweise als „Plattform für die Szene“. In drei weiteren Veranstaltungen suchen sie die Begegnung mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, mit der die klassische Quintett-Besetzung erweitert werden soll. Auch musikalisch wagen „FÄZZ“ den Blick über den Genre-Tellerrand hinaus. So möchten die fünf Musiker, die ihre Wurzeln im zeitgenössischen Jazz sehen, ihre Klangsprache um aktuelle Strömungen aus den benachbarten Genres ergänzen. Die vorgesehenen Gäste stehen stellvertretend für die gewünschten Anleihen aus der elektronischen Musik, der neuen klassischen Musik und auch der Singer-Songwriter-Szene. Zum Abschluss der ersten Labor-Saison soll die Gründung der eigenen Bigband erfolgen. Das erscheint folgerichtig: denn die fünf Musiker studieren aktuell am Masterstudiengang Bigband. Diesen führt die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gemeinsam mit der hr-bigband durch.
 
„Als Hochschule mit Sitz in Frankfurt haben wir großes Interesse daran, dass unsere Studierende auch Entfaltungsmöglichkeiten in der hiesigen Szene bekommen“, erläutert Hendrika Entzian, die Leiterin des Studiengangs Bigband. „Für ‚FÄZZ‘ freue ich mich auch ganz persönlich, denn die fünf haben sich über das Studium als Gruppe gefunden, die gemeinsam auf hohem musikalischem und konzeptionellem Niveau arbeitet. Nun können sie auch über die Hochschule hinaus ihr Können und ihre Kreativität weiterentwickeln, sozusagen ‚live‘ vor den Ohren des Frankfurter Jazzpublikums“, fügt Entzian hinzu.
 
In Kombination von Studium und Konzertreihe möchten „FÄZZ“ zukünftig eigenständige Konzertprogramme entwickeln und ihre erworbenen Fertigkeiten in den Fächern Komposition, Arrangement und Bigband-Leitung auf die Bühne bringen. Und das am liebsten in enger Zusammenarbeit mit der Jazzszene in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Hierzu ergänzt Kulturdezernentin Hartwig: „Frankfurt blickt auf mehr als 100 Jahre lebendige Jazzgeschichte zurück. Wenn diese nun durch eine neue und künstlerisch junge Perspektive weiterentwickelt wird, ist das mit Sicherheit eine kreative Bereicherung für die Jazzlandschaft in unserer Stadt. Hierzu wünsche ich dem Frankfurt Jazz-Collective viel Erfolg.“
 
„FÄZZ“ sind:
Jonathan Strieder, Posaune
Paul Scheugenpflug, Saxophone
Jona Heckmann, Klavier / Keyboards
Niklas Schumacher, Bass
Kevin Nasshan, Schlagzeug
Alle Termine von „FÄZZ am Freitag“ 2024

22. März: „FÄZZ“ feat. Veronika Morscher @Romanfabrik Frankfurt
19. April: „FÄZZ-Quintett“ @Romanfabrik Frankfurt
28. Juni: „FÄZZ“ feat. Oli Leicht + tba @Romanfabrik Frankfurt
13. September: „FÄZZ“ feat. tba @Romanfabrik Frankfurt
22. November: „FÄZZ-Orchestra“ Debütkonzert @Romanfabrik Frankfurt.

Weitere Infos und Kontakt zu „FÄZZ“ gibt es unter FÄZZ - jonathanstrieders Webseite! oder auf Instagram  unter FÄZZ (@frankfurt.jazz.collective) •  (ffm)