Polnischer Pianist Piotr Anderszewski gastiert am 21. Mai in der Alten Oper
Mozarts letztes seiner großen Wiener Klavierkonzerte gibt sich zunächst festlich und strahlend, doch die C-Dur-Idylle wird schon bald ins Moll verschattet. „Mozart spielt immer gleichzeitig mit Tragödie und Komödie und vermischt eines mit dem anderen. Das macht seine Musik so reich“, empfindet auch Piotr Anderszewski, der diese „immer wieder unterschiedlichen Schichten“ herausarbeiten möchte. Zu den großen Bewunderern des C-Dur-Konzerts zählte im Übrigen auch Ludwig van Beethoven, aus dessen Feder gleich einige Werke – die fünfte Sinfonie, das vierte Klavierkonzert und das Violinkonzert – Spuren dieses Konzerts tragen. Beethoven steht auch in der zweiten Hälfte des Konzertabends mit Piotr Anderszewski und dem Chamber Orchestra of Europe auf dem Programm, wenn die Musiker dessen erstes Klavierkonzert interpretieren. Anderszewski, der hier erneut in der Doppelrolle als Solist und Dirigent zu erleben ist, hat bereits auf einer hochgelobten CD-Einspielung seine Sicht auf dieses Werk dargelegt – mit gedämpftem Forte, aber viel Gespür für Nuancen und leise Töne, dabei das Vorbild Mozart hörbar machend.
Jeweils vor den beiden Klavierkonzerten präsentiert sich das Chamber Orchestra of Europe allein – zunächst mit Béla Bartóks Divertimento für Streichorchester (unter der Leitung von Lorenza Borrani), dann mit Leós Janáčeks Bläsersextett Mládi.
Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt und der Europäischen Zentralbank
Abonnement Sonntagabendkonzerte
€ 27,- / 39,- / 54,- / 69,- (Endpreise). Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de
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