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Poller, Straßenmöbel und Fahrradständer

Neue Vorschläge für Straßensperren in Frankfurt

Der Schutz der Frankfurter Fußgängerzonen und hochfrequentierten Bereiche im Innenstadtbereich vor terroristischen Angriffen geht in eine neue Phase. Wie Sicherheitsdezernent Markus Frank und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling in einer Pressekonferenz bei der Vorlage einer Marktanalyse des Ingenieurbüros Bernd Franz mitteilten, hätten städteplanerisch verträgliche Lösungen bei Sicherheitsmaßnahmen Vorrang. So gebe es für festverbaute Straßensperren Poller-Systeme - feststehende, verschiebbare und automatisch versenkbare.

Weitere Zufahrtssperren könnten Stadtmöbel, wie Bänke als Sitzmöglichkeiten, Fahrradstände mit flachem Fundament, aber hoher Schutzwirkung , crashgetestete Pflanzkübel, Stufen oder Terrassen  integrierte bauliche Gestaltung sein.

Neun Straßen und öffentliche Plätze hat das Ingenieurbüro für Informationssicherheit auf die Möglichkeit von Straßensperren untersucht, darunter den Opernplatz, die Hauptwache, die Große Bockenheimer Straße und vier Straßen in Sachsenhausen. Zum Beispiel für die Opernplatzwestseite empfiehlt das Büro sicherheitszertifizierte Stadtmöbel, Mülleimer und Fahrradständer in das Stadtbild zu integrieren, für die Große Eschenheimer Straße (Hauptwache) Fahrradbügel und Poller-Anlagen mit Zufahrtskonzept und für die Zufahrt aus Richtung Rittergasse in Sachsenhausen eine Reaktivierung der Schrankenanlage im vorderen Bereich und alternativ Poller-Anlagen im hinteren Bereich.

Was denn wie geschieht, wie es aussehen wird und in welcher Reihenfolge mit der Marktanalyse begonnen wird, entscheiden in Fachgesprächen die beteiligten Ämter, Institutionen und Organisationen, die sich  nun in Beratungen zusammenfinden. „Was passt zu welcher Stelle, muss abgewogen werden. Wir müssen insgesamt auf der Suche nach besseren Lösungen als die gegenwärtigen sein“, sagte  Dezernent Oesterling und Sicherheitsdezernent Markus Frank ergänzte: „An Geld soll es nicht scheitern, eher wird die Umsetzung mit ihren unterschiedlichen Gesichtspunkten zum Problem“.

Bisher hat die Stadt nach groben Schätzungen eine Million Euro als Sicherheitsmaßnahmen für Beton-Straßensperren ausgegeben. Mit weiteren Schritten wird Mitte nächsten Jahres zu rechnen sein.