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Letzte Aktualisierung: 09.12.2022

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Pianistin Beatrice Rana gastiert am 4. Oktober in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(29.09.2022) Frédéric Chopins vermeintliche „Einfachheit“, so empfindet es die Pianistin Beatrice Rana, sei „raffiniert und vielschichtig“, aber „die emotionalen Zustände seiner Musik entsprechen nicht immer dem, was vom Pianisten gefordert wird“. Bei Chopin gäbe es „musikalisch entspannte Momente, die jedoch eine hohe Muskelspannung seitens des Interpreten erfordern“.

Beatrice Rana
Foto: Warner Classics, Simon Fowler
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Mit Chopin hat sich die Italienerin in ihrer noch jungen Karriere bereits intensiv auseinandergesetzt, Chopin spielte sie bei ihrem Debüt in der Carnegie Hall im Jahr 2019, und eine gefeierte Einspielung von Chopins Etüden und Scherzi legte sie im Herbst des vergangenen Jahres vor.

Chopins komplexe bMollSonate mit ihrem berühmten Trauermarsch steht nun auf dem Programm, wenn Beatrice Rana ihren ersten Soloabend in der Alten Oper Frankfurt gibt. Am Dienstag, 4. Oktober 2022, gestaltet sie von 20.00 Uhr an im Mozart Saal ein Rezital und präsentiert sich damit drei Jahre nach ihrem gefeierten Debüt im Haus, damals gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra, sowie ihrem Auftritt beim live auf den Opernplatz übertragenen Konzert des BR-Symphonieorchesters im Mai dieses Jahr erneut dem Frankfurter Publikum.

Für den zweiten Teil des Klavierabends hat die aus Apulien stammende Pianistin Ludwig van Beethovens nicht minder monumentale Hammerklaviersonate ausgewählt. Zu ihrer Entstehung, um 1818, galt die Sonate als unspielbar, erst Franz Liszt brachte sie zur Aufführung, und bis heute zählt sie technisch und musikalisch zu den anspruchsvollsten Klavierwerken aller Zeiten.

Projektpartner Klavier: DZ Bank AG

Abonnement Klavier

€ 27,- / 37,- / 49,- / 55,- (Endpreise) Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de