Paulskirche erstrahlt zum 70. Tag der Menschenrechte blau
Oberbürgermeister Feldmann: ‚Für mich war sofort klar, dass wir mitmachen‘
Die Stadt stellt für die Aktion des Frankfurter Komitees von Human Rights Watch nicht nur die Paulskirche zur Verfügung, sondern greift den Veranstaltern auch finanziell und infrastrukturell unter die Arme. Zusätzlicher Rückenwind kommt von verschiedenen privatwirtschaftlichen Sponsoren. Frankfurt hat sich 2017 als erste deutsche Stadt an der Aktion beteiligt.
„Für mich war sofort klar, dass wir mitmachen. Die Paulskirche als Wiege der Demokratie steht wie kein anderer Ort in Deutschland für Menschlichkeit und Menschenrechte“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann. Dabei hat er nicht nur die Geschichte im Blick. „In Frankfurt leben Menschen aus 180 Nationen friedlich zusammen. Die Basis dafür sind Humanität, Respekt und Toleranz. Die Grundlage für diese Wertet bilde die Menschenrechte! Daher passt dieses Zeichen gut zu unserer Stadt“, fügt er hinzu.
Der Oberbürgermeister sieht die Aktion zugleich als weiteren Auftakt , in der Stadtgesellschaft eine breite Debatte über die Zukunft der Paulskirche zu führen. Das 1948 nach dem Krieg wieder errichtete Bauwerk muss saniert werden. „Die Menschenrechte, unsere Demokratie und ihre Werte müssen gelebt, verteidigt und in vielen Gesellschaften noch erkämpft werden. Eine wesentliche Grundlage hierfür ist Bildung zur nachhaltigen Sicherung unsere Demokratie. Ich stelle mir vor, dass die Paulskirche zukünftig eine zentrale Rolle bei dieser Aufgabe wahrnimmt“, sagt Feldmann. (ffm)
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