Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 04.06.2020

Werbung
Werbung

Osthafenplatz: Bauarbeiten können fortgesetzt werden

von Ilse Romahn

(22.05.2020) Kampfmitteluntersuchungen gehören zur Routine im Straßenbau. Auch im Stadtgebiet werden immer wieder Kampfmittel bei Bauarbeiten freigelegt.

Die Kampfmittelsondierungen auf dem Osthafenplatz haben verdächtige Gegenstände im Untergrund aufgezeigt, die näher untersucht werden müssen. Da mögliche Entschärfungen vor Ort mit Evakuierungen im Umkreis einhergehen, musste das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) die Bauarbeiten am Osthafenplatz zuletzt für wenige Tage unterbrechen. Denn: Für Evakuierungen galten nach den Handlungsanweisungen des zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt (RP) aufgrund der Corona-Pandemie strengere Auflagen. Im Zuge der Lockerungen rund um die Corona-Pandemie wurden aber auch die Handlungsanweisungen des RP angepasst. In der Folge dürfen auch die Kampfmitteluntersuchungen am Osthafenplatz fortgesetzt werden.

„28 Funde müssen vor Ort untersucht werden“, erläutert die Leiterin des ASE, Michaela C. Kraft. Sie stellt klar, dass es sich „bei den Funden nicht um Kampfmittel handeln muss. Es können auch andere metallische Gegenstände sein“. Fakt ist aber, dass die 28 Verdachtspunkte auf der Baustelle untersucht werden müssen. Um die Untersuchung vornehmen zu können, müssten die Funde freigelegt werden. Sind die Funde freigelegt und es sollte sich um Kampfmittel handeln, müssten diese gegebenenfalls vor Ort entschärft werden. Die hierfür erforderlichen Evakuierungen sind bei Bedarf nun wieder möglich, sodass die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Parallel hatte das städtische Amt geprüft, ob Arbeiten in anderen Bereichen vorgezogen werden können. Dies ist nun, da es im Hauptbaufeld weitergehen kann, nicht mehr notwendig. „Wir freuen uns darüber, dass wir in Kürze weiterarbeiten können“, sagt Kraft. (ffm)