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Orgelmatinée mit Anke Willwohl im Frankfurter Dom

Im Rahmen der Orgelmatinéen im Dom St. Bartholomäus spielt Anke Willwohl, Dekanatskantorin an den Würzburger Kirchen Heiligkreuz, St. Elisabeth, St. Burkard und der Wallfahrtskirche Käppele sowie Meisterschülerin von Prof. Günther Kaunzinger, am Samstag, 15. Juni 2024, 12.30 Uhr, Werke von Johann Sebastian Bach (Concerto a-Moll BWV 593), Naji Hakim (Auszüge aus „Agape“) und Charles-Marie Widor (Auszüge aus der 6. Symphonie g-Moll op. 42).
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Anke Willwohl
Foto: Guido Werner

Mit der von ihr 2002 gegründeten Würzburger Kantorei, bestehend aus Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor, fanden unter ihrer künstlerischen Leitung in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte mit renommierten Solisten statt. Neben Händels Messiah (2016) und Verdis Requiem (2019), Orffs Carmina Burana (2015 und 2023) wurde 2016 vor allem die szenische Aufführung von Claudio Monteverdis „L‘ Orfeo“ (Inszenierung - Georg Rootering) von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. 

Neben ihrer Tätigkeit als Kirchenmusikerin ist Anke Willwohl eine gefragte Konzertorganistin in der Region und International. Sie gastierte beim Festival Gonzaga in Sabbioneta/Italien sowie 2014 und 2018 in der Yunokawa Catholic Church in Hakodate/Japan. Anke Willwohl war bereits in Würzburg, Bad Kissingen und 2021 beim Orgelfestival Steiermark zu hören mit ihrer Orgeltranskription von Beethovens 9. Sinfonie nach Franz Liszts Fassung für Klavier. 2023 stellte sie in Heiligkreuz-Würzburg ihre Transkription von Beethovens 6. Sinfonie „Pastorale“ vor zur Eröffnung der Jubiläumskonzertreihe „25 Jahre Klais-Orgel“. Darüber hinaus war sie am Harmonium zu Gast bei Aufführungen der Nürnberger Philharmoniker – 2020 in Hindemiths Im Kampf mit dem Berge sowie 2021 in Mahlers 1. Sinfonie. 

Ihre musikalische Ausbildung erhielt Anke Willwohl an der Hochschule für Musik ‚Franz Liszt‘ in Weimar und beendete ihr Studium dort als Diplom-Kirchenmusikerin (A). Nach einem Aufbaustudium an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Günther Kaunzinger erwarb sie das Meisterklassendiplom im Fach Orgel. Sie erhielt weitere Impulse in Meisterkursen bei Jean Guillou, Tonhalle Zürich (Orgel) und bei Jorma Panula, Helsinki (Orchesterdirigieren). Von 1993 bis 1994 war sie Adlata des Domorganisten Paul Damjakob am Würzburger Dom. 

Seit 2011 findet einmal im Monat eine halbstündige Orgelmatinée im Frankfurter Dom statt, die in der Regel von Dommusikdirektor Andreas Boltz und renommierten Gastorganisten/-musikern gestaltet wird. Die Domorgel mit ihren 116 Registern und ca. 9.000 Pfeifen ist die größte Orgelanlage in Hessen und die siebtgrößte Orgel in Deutschland.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Karten gibt es ausschließlich ab 12.00 Uhr an der Tageskasse.

Frankfurter Domkonzerte e.V.   www.domkonzerte.de