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Letzte Aktualisierung: 19.10.2020

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Ordnungsamt versteigert Fundsachen online

von Ilse Romahn

(08.10.2020) Die Einschränkungen der Corona-Pandemie haben auch Auswirkungen auf die Versteigerung von Fundsachen. Die Einschränkungen im Kontakt der Menschen zueinander führten dazu, dass im Ordnungsamt in diesem Jahr keine einzige Fundsachenversteigerung durchgeführt werden konnte.

Genau die richtige Zeit, neue Wege zu gehen und die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen. Seit Ende Mai versteigert das Fundbüro des Ordnungsamtes Fundgegenstände online. Über das virtuelle Auktionshaus von Bund, Ländern und Kommunen des Zolls unter https://www.zoll-auktion.de/auktion/auktionsuebersicht.php?katid=208&seite=3 gibt das Ordnungsamt Smartphones, Fahrräder, Schmuck und Uhren sowie Werkzeuge und allerlei andere Fundgegenstände gegen Höchstgebot ab.

Seit Ende Mai wurden Fundgegenstände für über 30.000 Euro versteigert. Gelder, die in den städtischen Haushalt fließen. Besonders gut laufen Smartphones mit bisher rund 13.500 Euro Erlös sowie Fahrräder und Schmuck - einschließlich Uhren - mit jeweils etwa 7500 Euro Einnahmen. Ein Erfolg, der die stets beliebten Versteigerungen im Ordnungsamt sogar noch toppt.

Die Online-Auktion von Fundgegenständen läuft besser als anfänglich erwartet. Sie ist die perfekte Alternative für die sonst stattfindenden Auktionen im Ordnungsamt. Das Ordnungsamt bietet hier vor allem als hochpreisig eingeschätzte Fundsachen an, die weder von Verlierern abgeholt noch von Findern abverlangt wurden. Ersteigerte Gegenstände werden europaweit verschickt. Lediglich Fahrräder müssen direkt im Amt abgeholt werden. Diese erfolgreiche Strategie wird das Fundbüro auch nach der Corona-Zeit beibehalten und neben den Vor-Ort-Versteigerungen weiter Fundsachen online anbieten. (ffm)