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Letzte Aktualisierung: 22.04.2024

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Ohne Dreier keine Chance gegen Hagen

Die Basketballer der Fraport Skyliners unterlagen 85:74

von Norbert Dörholt

(25.03.2024) Basketball kann so vieles sein. Der beste Hallensport der Welt, eine willkommene sportliche Auszeit vom Alltag. Ein tolles Vehikel, um Gutes zu tun - dachten sich auch Phoenix Hagen und die Fraport Skyliners beim Blick auf den Spielplan. So ergab es sich, dass die Clubs eine in Basketball-Deutschland bekannte Tradition - das #CookieGame - wiederbelebten und bereits beim Hinspiel kurz vor Weihnachten in Frankfurt originalverpackte Lebensmittel und Konserven für die örtliche Tafel sammelten.

Foto: Fraport Skyliners
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Nun, mit dem Osterfest vor der Tür, folgte in der Volmestadt der zweite Teil. Das Ergebnis: Die zum Spiel gepilgerten Fans sorgten mit ihren Spenden für vier vollgepackte Kisten, welche in Hagen über die Caritas an Bedürftige weitergegeben werden. Vielen herzlichen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben!

Zum Spiel, das mit einem 85:74-Sieg für Hagen endete (12:10 | 29:19 | 21:15 | 23:30):  Wie nicht anders erwartet, leisteten sich am Sonntag beide Mannschaften vom Hochball weg einen beherzten, defensiven Schlagabtausch. Da bei den Fraport Skyliners während der ersten Hälfte jedoch keiner der neun auf den Weg gebrachten Dreierversuche sein Ziel fand, nahmen die gastgebenden „Feuervögel“ eine zweistellige Führung mit in die Kabine (41:29, 20. Minute). 

Zwar entwickelten Lorenz Brenneke und Co. nach dem Seitenwechsel einen besseren offensiven Rhythmus und drückten durch insgesamt mehr Tempo den Rückstand in den zweistelligen Bereich, doch der Wurf von „Downtown“ blieb als wichtiges Element weiterhin aus, um ein Comeback starten zu können. Es dauerte bis in die 31. Minute, ehe Kevin McClain von jenseits des Perimeter einnetzte - doch Hagen war zu diesem Zeitpunkt schon wieder enteilt - und ließ sich auf den letzten Metern auch nicht mehr abfangen. 

Denis Wucherer, Headcoach der Fraport Skyliners, sagte nach dem Spiel: „Um gegen eine Mannschaft wie Hagen zu bestehen, braucht es viel Physis und eine bessere Dreierquote. Es gibt ganz wenige Teams, die so körperlich auftreten wie Phoenix. Die Stimmung in der Ischelandhalle hat sicherlich dazu beigetragen, dass wir uns enorm schwergetan haben - von solchen Faktoren müssen wir uns zukünftig unabhängiger machen.“

McClain (11/1 Dreier), Warnholtz (4), Samare (0), Coplin (8), Vrcic (5/1), Ajayi (4, 8 Rebounds), Henry (8/1), Brenneke (10), Onyejiaka (5), Knauf (4), Adekunle (0), Muenkat (15)



Und Chris Harris, Cheftrainer des Phoenix Hagen, meinte: „Frankfurt ist eine starke Mannschaft, die es uns heute nicht leicht gemacht hat. Wir haben zur richtigen Zeit die entscheidenden Würfe getroffen, durch die wir uns absetzen und die Führung verteidigen konnten. Gleichzeitig war das Spiel für uns der Beweis, dass wir es mit den Spitzenteams der ProA aufnehmen können, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen.“

Nawrocki (17/4), Kraushaar (13, 7 Assists), McCall (3), Mackenzie (23/5), McAllister (6), Uhlemann (2), Bohannon (14), Krause (7/1), Boner (0)