Oft kommen Fußkrämpfe wie aus dem Nichts
Patientenvertreterin Pfeiffer-Krahl erklärt die Ursachen
Foto: Interessenvertretung für Patienten und Versicherte
Häufig stecke eine Überlastung der Fußmuskulatur dahinter, weil man sich beispielsweise beim Joggen übernommen habe, schreibt Pfeiffer-Krahl und beruft sich dabei auf den Reha-Mediziner Bernhard Dickreiter von der Gelenkklinik Gundelfingen. Aber auch Fußfehlstellungen wie Platt- und Senkfuß könnten für Überlastung sorgen, betont Pfeiffer-Krahl: Und: „Krämpfe werden schnell mit Magnesiummangel in Verbindung gebracht. Auch er kann für das schmerzhafte Ziehen verantwortlich sich, muss er aber nicht. Muskelkrämpfe können nämlich auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein.“
Wenn die Fußkrämpfe nicht nur vereinzelt auftreten, sondern regelmäßig, dann sollte ein Arzt konsultiert werden, rät die Vizevorsitzende der Interessenvertretung Denn es könnten auch ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes, Nerven- oder Schilddrüsenerkrankungen sowie Durchblutungsstörungen dahinter stecken. Sie empfiehlt, den akuten Fußkrampf zu lindern, indem man im Sitzen die verkrampften Zehen mit einer Hand zum Körper heranzieht. Mit der anderen Hand streicht man den Fuß sanft aus, und zwar in Richtung Herz.
Krämpfen kann man vorbeugen, wenn man der Muskulatur immer mal wieder Entspannung durch Hochlegen der Beine oder ein warmes Fußbad gönnt. Schuheinlagen sind das Gebot der Stunde, wenn Fehlstellungen der Auslöser sind und Magnesium-Präparate, falls es am Mineralstoff-Haushalt liegt. Pfeiffer-Krahl hält es nach dem Sport für eine gute Idee, einen magnesiumhaltigen Snack wie eine Banane, Nüsse oder etwas Vollkornbrot zu verzehren.
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