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Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

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Oberbürgermeister in Preungesheim

von Ilse Romahn

(22.06.2020) Nicht an der Wohnungstür, sondern auf dem Spielplatz der Karl-Kirchner-Siedlung in Preungesheim unterhielt er sich am Donnerstag, 18. Juni, mit Bürgern aus dem Stadtteil. Dabei galt es, besondere Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Der erste Quartiersbesuch nach der Pandemie-bedingten Pause fand zehn Tage davor in der Sossenheimer Otto-Brenner-Siedlung in vergleichbarer Form statt.

OB Feldmann in der Karl-Kirchner-Siedlung in Preungesheim
Foto: Stadt Frankfurt / Maik Reuß
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Der Termin entstand in Abstimmung mit dem Quartiersmanagement der Großwohnsiedlung. Wer das Stadtoberhaupt sprechen wollte, konnte auf dem Spielplatz der Siedlung den Oberbürgermeister mit ausreichend Sicherheitsabstand und an frischer Luft treffen. Helfer regelten den Besucherverkehr und gewährleisteten einen sicheren Ablauf. Die Anwohner hatten vorher per E-Mail ihre Fragen an Feldmann richten können.

„Es ist meine Vorstellung von Bürgernähe, auch in Zeiten, in denen vieles anders ist, im Gespräch zu bleiben. Denn die Sorgen werden nicht weniger. Daher freue ich mich, dass wir diesen Weg gefunden haben, uns gemeinsam zu unterhalten, und werden ihn fortsetzen“, sagte Feldmann. Seinen letzten Hausbesuch vor der Corona-bedingten Unterbrechung hatte er am 18. Februar in Bornheim unternommen.

In der Karl-Kirchner-Siedlung leben etwa 3000 Menschen in 1333 Wohnungen. Die meisten davon gehören der Wohnheim GmbH, einer Tochter der städtischen ABG Frankfurt Holding. Die Großsiedlung wurde 2000 in das „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ aufgenommen und verfügt über ein Quartiersmanagement. Dessen Ziel ist die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Die Mieterschaft besteht zu einem signifikanten Anteil aus Menschen mit geringem Einkommen sowie Migrationshintergrund. (ffm)