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Letzte Aktualisierung: 25.01.2021

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Oberbürgermeister Feldmann mit ‚Basis für Frieden‘-Preis ausgezeichnet

von Ilse Romahn

(11.12.2020) Der Verein „Basis für Frieden“ hat seinen gleichnamigen Preis an Oberbürgermeister Peter Feldmann verliehen. Damit würdigt er dessen Einsatz als „Mayor for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden).

Oberbürgermeister Peter Feldmann nimmt den Preis von Wilfried Ludwigs und dessen Ehefrau entgegen
Foto: Stat Frankfurt
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Die Stadt Frankfurt ist Mitglied der 1982 gegründeten Bewegung, die das Ziel einer atomwaffenfreien Welt verfolgt. Das Frankfurter Stadtoberhaupt hob bei der Übergabe der Auszeichnung im Römer am Donnerstag, 10. Dezember, das friedliche Zusammenleben von Menschen aus 179 Nationen in Frankfurt hervor, deren Staaten sich teilweise gegenseitig bekämpften.

„Die Erfahrungen der Vergangenheit führen leider nicht zu einem dauerhaften Ende von Kriegen“, sagte Feldmann . Um sich die katastrophalen Auswirkungen von Nuklearwaffen zu vergegenwärtigen, wird in Frankfurt jedes Jahr am 8. Juli vor der Paulskirche die Flagge der „Mayors for Peace“ gehisst. Den Vorsitz des internationalen Städte-Netzwerkes mit mehr als 7000 Mitgliedern hat die japanische Stadt Hiroshima, Ort des ersten Abwurfes einer Atombombe im Zweiten Weltkrieg.

Das Motto des undotierten Preises lautet „Weltfrieden beginnt in jedem Einzelnen“. Feldmann findet das sehr treffend. „Diese Auszeichnung passt zu Frankfurt. Denn in der internationalsten Stadt Deutschlands leben die Menschen ohne Hass und weltoffen zusammen“, sagte das Stadtoberhaupt. Dabei fügte er hinzu: „Wir leben kulturelle Vielfalt für eine friedliche Welt.“ Gleichzeitig unterstrich Feldmann den persönlichen Wert dieser Auszeichnung. „Ich habe selber den ICA-Appel für ein Atomwaffenverbot unterschrieben und freue mich über diese Anerkennung. Ich wünsche mir, dass sich viele Kolleginnen und Kollegen ‚Mayors for Peace‘ anschließen und die Regierungen den Empfehlungen des Vereins folgen“, sagte das Stadtoberhaupt. (ffm)