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OB Feldmann zum Bonameser Nordpark: ‚Unsere wachsende Stadt braucht solche wilden Ecken‘

1968 wurde der Bonameser Nordpark eröffnet – und hat sein Aussehen seither immer wieder verändert. Sport und Spiel waren schon immer möglich – und auch der Ausflug in die ungetrübte Natur der Nidda.
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OB Peter Feldmann und Rosemarie Heilig eröffnen \'wilderen\' Teil des Nordparks
Foto: Stadt Frankfurt / Vincenzo Manucuso

Wie sehr der Ort der Bevölkerung ans Herz gewachsen war, zeigte sich, als die Holzbrücke vor einigen Jahren marode war: Der Übergang wurde schmerzlich vermisst - bis die eine neue Brücke vor drei Jahren wiedereröffnet wurde.

Nun wurde die Natur über das Bundesprogramm „Städte wagen Wildnis“ noch ein bisschen erlebbarer gemacht. Zusammen mit Schulklassen und Kindergartengruppen aus dem Stadtteil wurde der „wildere“ Teil des Nordparks am Montagmorgen durch Oberbürgermeister Peter Feldmann und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig neu eröffnet. „Es ist wichtig solche Flächen wie hier nicht nur zu erhalten, sondern auszubauen. Wir haben zum Beispiel entschieden, dass der Grüngürtel wachsen soll. Und dazu gehört auch: Natur erlebbar zu machen - genau das ist hier geschehen“, sagt Feldmann.

Über das Programm wurden kleinere Spielflächen geschaffen, Bäume weisen nun den Weg an die Natur heran und hier und da laden umgestürzte Baumstämme zum Verweilen ein. Ein großer Bereich von „Städte wagen Wildnis“ ist die Vermittlungsarbeit. Und so sind auch noch in diesem Jahr etliche Ausflüge in den Nordpark nach Bonames - und zum Monte Scherbelino auf der anderen Seite der Stadt geplant.

Weitere Informationen dazu finden sich unter http://www.staedte-wagen-wildnis.de im Internet. (ffm)