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Letzte Aktualisierung: 04.07.2022

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Nils Landgren am 5. Juli in der Alten Oper

Begegnungen mit einem Weltstar des Jazz

von Ilse Romahn

(22.06.2022) „Mit einem Ton kommt man weit. Mit zwei Tönen kommt man weiter. Und mit zwei Tönen kann man schon Musik machen. Damit fangen wir an!“ So erläutert Nils Landgren den elementaren Ausgangspunkt eines Projekts, das ihn im Rahmen seiner derzeitigen Jazz-Residenz an der Alten Oper Frankfurt in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Schüler-Jazzensembles und -Bigbands aus Frankfurt zusammengeführt hat.

Nils Landgren
Foto: Sebastian Schmidt
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Am Dienstag, 5. Juli 2022, stellen der schwedische Posaunist und die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit gemeinsam in einem Konzert vor. Von 18.00 Uhr an gestalten sie im Mozart Saal der Alten Oper ein Konzert mit dem erarbeiteten Programm, die Moderation übernimmt der Frankfurter (Jazz-)Musikpädagoge Sascha Wild.

Das Projekt „Nils@School“ findet in Zusammenarbeit mit dem Jazzvermittlungsprogramm „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, junge Schülerinnen und Schüler mit Jazz in Kontakt zu bringen. Seit 2011 werden über das von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft initiierte und von der Musikschule Frankfurt durchgeführte Programm u.a. Mitmachkonzerte und Schulaktivitäten für Frankfurter Schulen angeboten. Aus diesem Pool hat das Programm fünf Ensembles eingeladen, an dem Konzertformat „Nils@School“ teilzunehmen: die Bigband der Bettinaschule, die Bläserklasse 6 und die Bigband II der Helmholtzschule, die Nachwuchsbigband der Musikschule Frankfurt und das programmeigene „Frankfurter Schüler-Jazzensemble“.

Nils Landgren besuchte die Schulen und vermittelte seine Philosophie in Workshops zur Vorbereitung des gemeinsamen Konzerts. Es gehe ihm nicht darum, sagt Landgren, gemeinsam mit den Jugendlichen schwierige Bigband-Literatur einzustudieren, sondern vor allem um Kommunikation – und darum, Spaß miteinander zu haben. „Ohne Arbeit kommt man natürlich nicht weiter, aber in erster Linie ist mein Ansatz, die Leute zu treffen und zu versuchen, sie zu inspirieren weiterzumachen und besser zu werden. Es ist ein lustgetragenes Geschäft, ein Instrument zu spielen. Wenn man das vergisst, verliert man auch die Seele, die man braucht. Wir können etwas gemeinsam bewegen. Als Kollektiv sind wir stärker als alleine.“

Eine Kooperation der Alten Oper Frankfurt mit der Musikschule Frankfurt e. V.

Projektpartner Jazz-Residenz: Stiftung Polytechnische Gesellschaft

€ 14,- (Erwachsene), € 7,- (Jugendliche bis 18 Jahre) (Endpreise)  Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de