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Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

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Neugestaltung des Städel Gartens

Neupräsentation der Skulpturen

von Ilse Romahn

(25.03.2021) Das Städel Museum beginnt im Frühjahr mit umfangreichen Arbeiten zur Neugestaltung des Städel Gartens. Vorbereitend werden insgesamt 11 Skulpturen, wie etwa Markus Lüpertz’ Hirte (1986) und Per Kirkebys Tor II (1987–1991), abgebaut.

Per Kirkebys Tor II (1987–1991)
Foto: Städel Museum
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Die Arbeiten im Städel Garten in den nächsten Monaten betreffen eine Fläche von rund 5.200 m². Der reguläre Museumsbetrieb wird nicht beeinträchtigt. Die Maßnahmen erfolgen primär in den vorderen und seitlichen Gartenteilen rund um den historischen Museumsbau und umfassen u. a. die Anlage eines Vorplatzes als zentralen Besuchertreffpunkt vor dem Haupteingang, die Begrünung nach einem saisonal wechselnden Pflanzkonzept sowie die Installation einer energiesparenden, klimaschützenden Beleuchtung der 2019 aufwendig sanierten und restaurierten Mainuferfassade. Als erster Sammlungsraum des Museums soll der Städel Garten herausragende Skulpturen des 20. und 21. Jahrhunderts aus dem eigenen Bestand zeigen. Mit Abschluss der Arbeiten im Sommer 2022 werden die Skulpturen in einem veränderten Ambiente neu präsentiert – jüngste Erwerbungen sind dann ebenfalls erstmals zu sehen. Die Auswahl an Kunstwerken macht die Entwicklung der Bildhauerei von der Moderne bis zur Gegenwart sichtbar. Der hintere Städel Garten wird während der Arbeiten weitgehend zugänglich bleiben.

„Ein Museum ist ein Ort der Kunst – innen wie außen. In diesem Sinne ist für mich die Neugestaltung des Gartens nach der aufwendigen Sanierung und Restaurierung der Mainuferfassade und dem Umbau der Graphischen Sammlung der nächstfolgende Schritt. Als erster Sammlungsraum des Städel Museums wird der Garten eine neue Struktur und Atmosphäre erhalten“, so Städel Direktor Philipp Demandt.
 
Die baulichen Maßnahmen im Städel Garten werden u. a. begleitet durch die Errichtung einer Zisterne zur Wassergewinnung und Beregnung der Grünflächen des Gartens sowie den Bau eines barrierefreien Zugangs mit Aufzuganlage am Haupteingang des Städel. Alle Maßnahmen und begleitenden Arbeiten werden zum überwiegenden Teil durch private Spenden finanziert.