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Neues Hochspannungskabel für den Industriepark Griesheim

Die Stromversorgung im Frankfurter Westen wird weiter gestärkt: Die Syna Hochspannungsnetz GmbH & Co. KG baut derzeit eine neue 110-kV-Leitung zwischen dem Industriepark Höchst und dem Industriepark Griesheim. Die neue Verbindung, auch als „Südtrasse“ bezeichnet, wird als Erdkabel ausgeführt und sichert die zuverlässige Stromversorgung des Industrieparks Griesheim sowie des dort tätigen Netzbetreibers des Westside Campus.

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Regelmäßig besucht Maximilian Fritz (links) mit Kollegen wie Konstantin Quindt die Baustelle. Dabei wird nicht nur der Fortschritt der Arbeiten überprüft, sondern auch der Schutz von Flora und Fauna sowie die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen.
Foto: Hans Reimann/Süwag

„Mit der neuen 110-kV-Verbindung bauen wir die Versorgungssicherheit im Frankfurter Westen aus und investieren gezielt in eine leistungsfähige Netzinfrastruktur“, sagt der zuständige Projektmanager Maximilian Fritz. „Die Anforderungen an die Stromnetze wachsen stetig. Mit dem Neubau der Südtrasse schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und stärken die Versorgung eines bedeutenden Industriestandorts in der Region.“ 

Die Kabeltrasse hat eine Länge von etwas mehr als vier Kilometer und verläuft weitgehend entlang der bereits bestehenden Stromtrassen Dabei setzt die Syna auf unterschiedliche Bauverfahren: Während Teile der Leitung in offener Bauweise verlegt werden, kommt in besonders sensiblen Bereichen das Spülbohrverfahren zum Einsatz. Mit dieser Technik können Hindernisse, umweltsensible Bereiche sowie bestehende Infrastrukturen unterquert werden, ohne großflächige Baugruben öffnen zu müssen. Ein besonderer Meilenstein der Kabelverlegung steht zum Ende des vierten Quartals an: dann wird das Kabel auf Höhe der Schwanheimer Brücke unter dem Main verlegt.  

www.syna-hochspannung.de