Neuer Hopfengarten am Sachsenhäuer Berg
Er ist sozusagen das Salz in der Suppe: Der Hopfen wird beim Bierbrauen zwar nur in relativ geringen Mengen zugegeben, verleiht dem Gerstensaft jedoch seinen unverwechselbar feinherben Charakter. Nicht zu vergessen: Hopfen erhöht auch die Haltbarkeit des Biers und sorgt für eine stabile Schaumkrone.
„An diesen wichtigen natürlichen Rohstoff für unsere Biere wollen wir unsere Auszubildenden noch näher heranbringen. Deshalb sind sie nun für die gärtnerische Pflege des auf dem Gelände unseres Mutterhauses neu angelegten Hopfengartens am Sachsenhäuser Berg verantwortlich“, so Peter Winter, Betriebsleiter der Binding-Brauerei.
215 Pflanzen haben die angehenden Nachwuchsbrauer gepflanzt. Mit „Ariana“ und „Callista“ sollen gleich zwei neue, fruchtige Aromahopfen an der Darmstädter Landstraße sprießen. Hinzu kommt die besonders intensive, blumige Sorte „Hallertauer Blanc“. Um zu gedeihen, braucht das grüne Gold der Brauer neben ausreichend Sonne vor allem viel Wasser. Auch auf mögliche Schädlinge wie Hopfenläuse müssen die Brauer-Azubis achten.
Bis zum Herbst soll sich der Hopfen an rund fünf Meter hohen Stangen hochranken. Die Ernte reicht allerdings nur für wenige Hektoliter Bier. Brauchbar sind dabei nur die weiblichen Blütenstände aus den Hopfendolden, die männlichen Pflanzen dienen lediglich als Zierpflanzen.
Peter Winter: „Für die Binding Biere nutzen wir daher weiterhin die bewährten Hopfensorten unserer Vertragsbauern. Der Hopfen aus dem Lehrgarten dient der Anschauung – und natürlich auch der Verschönerung des Geländes, sobald sie ihre volle Pracht entfalten.“
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