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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Neue Videoserie gibt Einblicke in unterschiedliche Gotteshäuser

von Ilse Romahn

(07.09.2020) Bürgermeister und Kirchendezernent Becker besucht in der ersten Folge der neuen Videoserie das Tibethaus.

„In unserer Stadt leben Menschen aus 170 Nationen und 160 Gemeinden und Gemeinschaften aller Weltreligionen sind hier zuhause. Frankfurt ist ein Ort des Miteinanders und deshalb ist auch die Förderung des interreligiösen Dialogs eine wichtige Zukunftsaufgaben für das Zusammenleben in unserer Stadt“, erklärt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker.

Um das friedliche Miteinander zu stärken und mögliche Barrieren abzubauen, besucht der Krichendezernent unterschiedliche religiöse Orte in Frankfurt. Im Video gewährt jeweils ein Mitglied einer Glaubensgemeinschaft ihm und somit auch den Zuschauern einen kleinen Einblick und gibt Auskunft zum eigenen Leben und Glauben in Frankfurt am Main.

Uwe Becker betont: „Christen, Juden, Muslime, Andersgläubige aber auch Menschen, die keiner Religion zugeneigt sind, erfahren in Frankfurt ein Miteinander, das es so ausgeprägt in kaum einer deutschen Stadt gibt. Darauf können wir stolz sein, aber genau für dieses Miteinander müssen wir eben auch tagtäglich eintreten, denn auch bei uns gibt es Gruppierungen, die unsere Gesellschaft eher auseinander treiben als zusammenführen wollen. Genau diesem Wirken möchte ich mit meinem Beitrag entgegenwirken und zum respektvollen Miteinander und zur Stärkung unserer Werte beitragen.“

In der ersten Folge besucht Becker das Tibethaus in Frankfurt und trifft Elke Hessel, Geschäftsführender Vorstand. Das Tibethaus spielt in Europa eine einzigartige Rolle in der Vermittlung der alten und modernen Kultur Tibets und dient als Begegnungs- und Studienzentrum. Es bewahrt und fördert die tibetische Identität und bringt diese den Bürgerinnen und Bürgern näher. Normalweise werden in über 300 Veranstaltungen pro Jahr die Themen Buddhismus, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Heilkunde sowie Wissenschaft beleuchtet. Aktuell finden alle Veranstaltungen, Ausstellungen und Workshops unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen statt.

„Der friedliche Dialog mit anderen Religionen und Kulturen steht dabei immer im Mittelpunkt der Arbeit des Tibethauses. Ob bei Interesse an tibetischer Kultur, der Sprache, der Medizin, der Kunst oder der buddhistischen Religion im Tibethaus sind alle Frankfurterinnen und Frankfurter herzlich Willkommen, die kulturelle Vielfalt der Stadt Frankfurt am Main zu erleben“, betont Becker.

Das Video der ersten Folge zur neuen Serie ist auf der Facebook-Seite frankfurt.de der Stadt Frankfurt am Main sowie unter https://frankfurt.de/haushaltundfinanzen/4/kirchliche-angelegenheiten/tibethausfrankfurt abrufbar. (ffm)