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Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Wildsachsen

Puppenstuben und Kaufmannsladen – kleine und große Puppen und Brautkleid von ca. 1900

Zur Zeit bereitet sich der Heimat- und Geschichtsverein Wildsachsen auf eine neue Sonderausstellung im Museum Wildsachsen vor. Eröffnet wird die Veranstaltung am Sonntag, dem 9. August, um 15 Uhr. Das Museum befindet sich in Wildsachsen, Parkstraße 3.

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Foto: Karin Schehler

Zu sehen sein wird auch ein kostbares Brautkleid, dunkelrot, aus der Zeit um 1900. Das seltene Kleid wurde von Gudrun Quaiser gespendet. Sie hat es aus dem Nachlass ihrer Schwester und hat es vom über 100jährigem Staub durch eine Spezialreinigung befreien lassen.

Rosi ten Wolde, die jahrelang die Karnevalskostüme für die Veranstaltungen in der Wildsachsenhalle entworfen und geschneidert hat, übernahm das Ankleiden der Puppe zusammen mit Mitgliedern des HGV. Die Prozedur dauerte fast eine Stunde, dann war es geschafft, alle Häkchen und Knöpfe des Brautkleides zu schließen. Stefan Grün besorgte die passenden Schuhe und Maja Schehler verpasste der Schaufensterpuppe aus den 60ger Jahren eine festliche Frisur.

Im zweiten Geschoß des Museums werden dann Puppenstuben das Thema sein. Diese wurden dem HGV von Frau Hummel geschenkt. Ihre Sammlung umfasst eine antike Küche, ein altes Klassenzimmer, ein Schlafzimmer so um 1900 und ein Weihnachtszimmer. Ein großes Puppenhaus, hergestellt von Cornelia und Wolfgang Feix kann man auch betrachten und ein alter Kaufmannsladen rundet die geplante Ausstellung ab.

Wer dem Museum eine alte Puppe oder Puppenmöbel für die Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung stellen möchte kann dies gern tun und sich an Gert Franz oder Stefan Grün wenden. grenfranz@aol.com K.schehler@web.de