Neue Richtlinie zur Einwegplastik
MdE Häusling: Weihnachtsgeschenk für Umwelt und Menschen
Außerdem wird die Tabakindustrie verpflichtet, sich an der Entsorgung von Zigarettenkippen zu beteiligen und die Richtlinie sieht Sammelziele für Getränkeflaschen vor. Die Richtlinie tritt im Frühjahr 2021 in Kraft. „Die Regelungen werden entscheidend dazu beitragen, den Plastikmüll in den Meeren und in der Umwelt zu verringern“, sagte dazu der Wiesbadener EU-Abgeordnete Martin Häusling, Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Die Vereinbarung über das Verbot bestimmter Einweg-Kunststoffe sei ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Umwelt und unsere Zukunft. Jede Plastikflasche, die an einem Strand gespült werde, und jeder Vogel, der an unserem Plastikmüll ersticke, zeige, wie wichtig die neuen Regeln sind.
„Nachdem die EU-Kommission noch vor wenigen Jahren jede Notwendigkeit für Plastikverbote bestritten hat, ist diese Einigung nun ein großer Erfolg für die Umweltbewegung und auch der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament", freute sich Häusling.
Mit dieser Genugtuung ist er nicht allein. So fügte beispielsweise Rebecca Harms, ebenso Mitglied im Umweltausschuss, hinzu: "Es ist höchste Zeit, aus der Wegwerfmentalität, die wir uns angewöhnt haben, auszusteigen. Die Menge an Kunststoff, die wir verwenden, kann und muss drastisch reduziert werden! Gute Alternativen für Einwegprodukte sind verfügbar und viele schädliche Kunststoffe können ersetzt werden. Es ist richtig, dass in der EU die Politik den Weg ebnet für vernünftige Innovation und damit zur Zukunftsfähigkeit der Industrie beiträgt. Für die Grünen/EFA-Fraktion ist es ein großer Erfolg, dass das Verbot auf Oxo-Plastik, ausgedehnt wurde."
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