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Nachbarschaft von Judentum, Christum und Islam

Religiöse Traditionen wie die des Judentums, des Christentums und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt. Bis in die Gegenwart bleiben sie im Dialog wie im Konflikt aufeinander bezogen.

Die Ringvorlesung an der Goethe-Universität „Nachbarschaften: Religiöse, kulturelle, soziologische und politische Perspektiven“ analysiert die vielgestaltigen Nachbarschaften zwischen den drei Religionen aus den im Titel genannten Blickwinkeln; dabei legt sie Schwerpunkte auf die Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa, auf den Nahen Osten und auf lokale und globale Kontexte im 20./21. Jahrhundert.

Zwei Referenten der University of Haifa eröffnen die Veranstaltungsreihe:

Am 15. April, um 18 Uhr sprechen Prof. Uriel Simonsohn und Dr. Maayan Raveh unter dem Titel Putting the Pieces Back Together: Interreligious Dialogue Post October 7 am Campus Westend, I.G. Farben-Nebengebäude, NG 1.741a.

Die teils englischsprachige Reihe wird veranstaltet vom Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“, dem Buber-Rosenzweig-Institut und dem Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam der Goethe-Universität.