Mutig bilden – Bildung für ein zukunftsfähiges Frankfurt
Bildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Gerade in einer vielfältigen, dynamischen Stadt wie Frankfurt braucht es das Zusammenspiel starker öffentlicher Institutionen und einer engagierten Zivilgesellschaft, um Bildung zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Genau an dieser Idee setzt die Initiative „Bildung neu denken“ an. Unter dem Titel „Mutig bilden – Bildung für ein zukunftsfähiges Frankfurt“ lädt sie am Dienstag, 28. April 2026, um 19:00 Uhr in die Evangelische Akademie Frankfurt (Römerberg 9) ein.
Die Veranstaltung ist Teil der zivilgesellschaftlichen Initiative „Bildung neu denken“, die aus Frankfurt Next Generation hervorgegangen ist: In einer breit angelegten Umfrage wurden Bildung, Wissen sowie Frankfurt als Lern- und Bildungsstadt als zentrale Zukunftsthemen für eine positive Entwicklung der Rhein-Main-Region benannt. Aufbauend darauf hat eine von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und dem Verein Polytechnische Gesellschaft getragene Arbeitsgruppe ein Bildungsverständnis entwickelt, das Bildung als gemeinsame Aufgabe der Stadtgesellschaft versteht.
Zum Auftakt hält Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, einen Impulsvortrag. Darin stellt er das erarbeitete Bildungsverständnis vor und geht der Frage nach, wie Bildung in Frankfurt künftig organisiert werden kann. „Mutig bilden ist dabei mehr als ein Veranstaltungstitel. Es ist ein Anspruch. Die Arbeitsgruppe „Bildung neu denken“ versteht sich als Teil einer Zivilgesellschaft, die Bildung konstruktiv mitgestalten will. Sie will die Verantwortung der öffentlichen Hand nicht ersetzen, sondern sie ergänzen: mit Ideen, mit Kooperationen, mit konkreten Projekten und mit der Bereitschaft, dort ins Handeln zu kommen, wo zivilgesellschaftliche Akteure schnell, pragmatisch und wirksam unterstützen können“, erläutert Dievernich.
Die Herausforderungen unserer Zeit seien groß, meint Dievernich: gesellschaftliche Transformation, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Polarisierung und wachsende Unsicherheiten verlangten gemeinsame Antworten. Nicht alles lasse sich auf kommunaler Ebene lösen. Manches müsse auf Landes- oder Bundesebene entschieden werden. „Umso wichtiger ist es, die Handlungsspielräume vor Ort entschlossen zu nutzen. Die Initiative „Bildung neu denken“ steht deshalb für die Überzeugung: Wer Bildung neu denken will, muss auch den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen, konkrete Projekte zu entwickeln und gemeinsam ins Tun zu kommen“, so die programmatische Schlussfolgerung Dievernichs.
Im Anschluss diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung und Praxis im Rahmen eines Podiumsgesprächs:
- Franziska Deliry (Lehrerin und Inklusionsbeauftragte)
- Moritz Endres (ehem. Stadtschülerrat Frankfurt)
- Michael Gehrig (ehem. Schulleiter)
- Michael Pachmajer (Autor und Transformationsexperte)
- Dr. Christof Riess (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main)
Es moderiert Rosemarie Tuchelt vom „Forum Wissenschaft“.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung mit Akteurinnen und Akteuren der Frankfurter Bildungslandschaft.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
Mutig bilden – Bildung für ein zukunftsfähiges Frankfurt
Donnerstag, 28. April 2026, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt,
Römerberg 9, 60311 Frankfurt
Eintritt frei
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