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Museum Angewandte Kunst zeigt Renaissancen ostasiatische Kunst

Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen früher in Bronze gegossene Ritualgefäße der Shang- und Zhou-Dynastie (16. Jh.–221 v. Chr.), die seit jener Zeit immer wieder bei Ausgrabungen aus antiken Grabstätten zutage traten. Die frühen Meisterwerke des Bronzegusses wurden nun auch in Kunstsammlungen aufgenommen und wissenschaftlich untersucht.
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meet asian art
Foto: MAK-Plakat zur Ausstellung

Aber auch Kopien und Fälschungen nach Antiken sind seither keine Seltenheit. Die meisten der 33 ausgestellten Werke aus der bedeutenden Sammlung des Museum Angewandte Kunst zeigen ab 29. November bis 24. November nächsten Jahres allerdings einen eher freien und spielerischen Umgang mit der Formen- und Dekorsprache der Antike. So erleben zum Beispiel archaische Bronzevorbilder eine überraschende Renaissance in blau-weißem und farbigem Porzellan der Qing-Zeit (1644–1911).

Eindrucksvoll führt außerdem eine Gruppe japanischer Cloisonné-Arbeiten der Meiji-Zeit (1868–1912) vor Augen, dass romantische Rückbezüge auf die chinesische Antike auch außerhalb des Reichs der Mitte keine Seltenheit sind.