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Letzte Aktualisierung: 03.06.2020

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Museen öffnen in Frankfurt wieder ihre Türen

Schutzregelungen bleiben zunächst erhalten

von Karl-Heinz Stier

(05.05.2020) Ein Großteil der städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte öffnen heute wieder ihre Ausstellungsräume für Besucher und Besucherinnen.

Bildergalerie
Feldmann und Hartwig bei der Preko im Historischen Museum
Foto: Karl-Heinz Stier
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Zu den Museen, die wieder eröffnen, gehört auch die Schirn
Foto: Karl-Heinz Stier
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Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann: „Die Einschränkungen der vergangenen Wochen waren für Frankfurt eine harte Probe. Wir mussten auf vieles verzichten. Umso mehr freue ich mich, dass ein Stück Normalität und ein Stück Lebensqualität zurückgegeben wird. Schließlich ist Kultur ein wahres Lebenselixier für alle Menschen unserer Stadt“.

Zu den Wiedereröffnungen zählen die städtischen Museen: das Archäologische Museum, das Institut für Stadtgeschichte/Karmeliterkloster, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum Judengasse, das Weltkulturen Museum, das Deutsche Architektenmuseum (alle 5.Mai). In den folgenden Tagen  sind die städtischen und nicht städtischen Museen dran: die Schirn (6. Mai), das Städel und Liebieghaus (9. Mai), das Caricatura Museum (12. Mai) und das Museum für Moderne Kunst (16. Mai). Außerdem der Zoo (6. Mai) und der Palmengarten (11. Mai).

Kulturdezernentin Hartwig wies darauf hin, dass dies nur unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygienegebote erfolgen werde. „Basis für die Wiedereröffnung ist ein Schutzkonzept, das das Kulturamt mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt erarbeitet hat.“ So dürfen Veranstaltungen und Gruppenformate, also auch Führungen, bis auf weiteres nicht stattfinden. Für Eröffnungen sollen nach Möglichkeit digitale Formate genutzt werden. Außerdem müssen die Sicherheitsabstände eingehalten und die Mitarbeiter und Besucher mit Schutzmasken ausgestattet und beschützt werden. „Wir wollen öffnen so schnell es geht, aber dabei Sicherheitsmaßnahmen nicht vergessen“. Und OB Feldmann ergänzt: „Wir möchten in Freiheit leben, müssen aber auch dafür Sorge tragen, vorsichtig zu sein, solange noch kein Impfstoff gegen Corona vorhanden ist“.