MTK-Koalition zieht positive Bilanz der Zusammenarbeit
Foto: Frankfurt-Live, Poppe
Bei einer Halbzeitbilanz der Koalition der drei Parteien Grüne, Freie Demokraten und CDU äußerte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag Frank Blasch seine Zufriedenheit hinsichtlich der Zusammenarbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Die Entscheidung bei wichtigen Fragen zusammenzugehen und als Grundvoraussetzung das Vertrauen zu setzen, bestätigte sich zur Zufriedenheit aller. Man trifft sich nun zumindest einmal im Monat und zusätzlich in speziellen Facharbeitsgruppen und konnte somit geräuschlos und erfolgreich arbeiten.
Blasch, dessen Top-Prioritäten bei Schule und Bildung liegen, möchte einen Betreuungsplatz für jedes Grundschulkind und sieht mit einer Rate von 60% vor zwei Jahren eine wachsende Betreuungssituation am Nachmittag, wobei es eine Zwangsganztagsschule nicht geben soll. Sein Ziel lautet „kurze Wege für kurze Beine“. Auch am Beispiel Schulentwicklungsplan zeige sich, wie gut, geräuschfrei und einstimmig die Zusammenarbeit klappt, die Zeit aufgeregter schulpolitischer Diskussionen im Kreis ist offensichtlich vorbei.
Fraktionsvorsitzende der Grünen, Karin Schnick, stellte einige realisierte oder auf dem Weg befindliche Projekte vor, wie das Nachtcafé für Menschen mit psychischen Problemen, die Weiterentwicklung des Energieberatungszentrums mit speziellen Beratungsleistungen und die Einrichtung einer zuständigen Stelle für die Lebensmittelkontrolle.
FDP-Fraktionschef Dirk Westedt unterstrich, wie sehr die Koalitionsgespräche zu mehr Transparenz in wichtigen Fragen und bei lang anstehenden Problemen führten zum Beispiel bei der Krankenhausfrage und der Rhein-Main-Deponie GmbH (RMD). Besonders hebt er die Arbeit seiner Fraktion unter maßgeblichem Einfluss von Kreisvorstand Johannes Baron hervor in Sachen Nahmobilität und Radwegekonzept. Der Main-Taunus-Kreis demonstriere bei der Regionaltangente West mit der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft und den geplanten Schienenverbindungen mit dem Stichwort „Waller Spange“ wie sehr er eine Vorreiterrolle einnimmt. Dies zeige sich auch mit der geplanten WLAN-Versorgung in Bussen und alternativen Antrieben in der Kelkheimer HLB-Bahn.
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