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Letzte Aktualisierung: 25.10.2021

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MTK-Einsatzkräfte üben Vorgehen bei simuliertem Autobahn-Unfall in Hochheim

„Zusammen für einen sicheren Kreis“

von Adolf Albus

(04.10.2021) Der Einsatz bei einem Verkehrsunfall ist von Rettungsdienst, Feuerwehr und weiteren Einheiten geübt worden. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, waren insgesamt fast 100 Kräfte aus verschiedenen Kommunen des Kreises beteiligt.

 Die Simulation sah einen Verkehrsunfall mit 50 Verletzten vor, geübt wurde nicht deren Rettung, sondern insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Einheiten.

Bei einem Besuch der Übung hob der Landrat das Engagement der Einsatzkräfte hervor: „Sie haben nicht nur in der Pandemie Herausragendes geleistet, sondern stehen Tag und Nacht bereit, um für die Sicherheit der Menschen im Main-Taunus-Kreis und darüber hinaus zu sorgen.“

Bei der Übung wurden keine Einsatzkräfte real bewegt, sondern das Geschehen wurde in den Räumen des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen und der Feuerwehr Hofheim im Computer, auf Tafeln und in Einsatzbesprechungen simuliert. Dabei wurden wegen der Corona-Beschränkungen auch intensiv die Außenflächen und Fahrzeughallen genutzt. 

Ausgangslage war eine wetterbedingte Massenkarambolage auf der A671 Richtung Hochheim. Der Simulation nach mussten Einsatzkräfte 50 Personen, die am Unfall beteiligt waren, versorgen, betreuen und falls nötig in Krankenhäuser bringen.

Beteiligt waren neben den Koordinatoren des Main-Taunus-Kreises einschließlich der Zentralen Leitstelle auch Notärzte, Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Malteser Hilfsdienst und den Feuerwehren aus Hochheim, Flörsheim und Hattersheim. Zusammengestellt wurde die Simulation von der externen Firma Keep Calm.

Der Main-Taunus-Kreis organisiere immer wieder Übungen mit den verschiedensten Szenarien, wie Cyriax unterstreicht. Das Szenario der jüngsten Übung sei realistisch gewesen: Der Kreise habe rund 55 Autobahnkilometer. Alleine die A66 werde innerhalb von 24 Stunden von rund 100.000 Pkw und 5000 Lastwagen passiert: „Da kann eine solche Übung jederzeit Wirklichkeit werden, und die Einsatzkräfte sind darauf vorbereitet“.