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Letzte Aktualisierung: 25.01.2022

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Mobile Firmen-Apps als wichtiges Instrument für eine erfolgreiche Digitalisierung

von Bernd Bauschmann

(03.01.2022) Eine mobile App wird nur von großen, umsatzstarken Unternehmen benötigt! So oder so ähnlich lautet die landläufige Meinung hierzulande. Dabei dominiert die Digitalisierung immer weitere Bereiche des Geschäftslebens. Inzwischen reicht eine ansprechende Webseite allein nicht mehr aus, um im Rennen um die besten Plätze im Ranking der Suchmaschinen die Nase vorne zu haben.

Eine mobile Business-App erhöht den Umsatz und steigert die Kundenbindung
Foto: Pixabay / geralt
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Ein Großteil von Kaufaktionen wird heutzutage über mobile Endgeräte abgewickelt, sodass auch kleine bis mittlere Unternehmen (KMU) um eine hochwertige mobile Firmen-App bemüht sind. Sie profitieren dabei von der großen Benutzerfreundlichkeit und der exzellenten Sichtbarkeit auf Smartphone und Tablet.

Was bedeutet Digitalisierung für ein Unternehmen?
Digitalisierung ist ein weit gefasster Begriff. Dabei gibt es keine allgemeingültige Definition. Viele Führungskräfte verstehen darunter die nackte Technologie. Andere denken daran, mit der Digitalisierung die Verkaufsprozesse zu revolutionieren. Eine weitere Gruppe von Chefs sehen in ihr einen Weg zur Realisierung neuer Geschäftsfelder. Auf einen kurzen Nenner gebracht sind es drei Schwerpunkte, warum der Einzug der Digitalisierung in ein Unternehmen von Vorteil ist:

  • Sie optimiert bestehende Kundenprozesse.
  • Sie generiert Wissen, Fähigkeiten und Können, damit die digitalen Herausforderungen bewältigt werden können.
  • Sie schafft Mehrwert über die Grenzen des bestehenden Geschäftsbereiches hinaus.

Dabei muss die Digitalisierung in Unternehmen als ein ständiger Optimierungsprozess verstanden werden, der sich mittels Datenerhebung, Kundenrückmeldungen, Produktverbesserungen und Service-Optimierung immer neu erfindet.

Die mobile App in der Digitalisierung
Da die Welt immer mobiler wird, stehen viele Unternehmen vor der Frage, wie sie potenzielle Kundschaft auf mobilen Endgeräten erreichen können. Darauf legen auch Google & Co. immer größeren Wert.

Unternehmen, welche diesen Umstand nicht berücksichtigen, rutschen im Handumdrehen im Ranking ab. Mit einer mobilen App kann verhindert werden, dass die Firma im Nirgendwo verschwindet.

Vor - und Nachteile einer App
Die mobile App offeriert eine ganze Reihe weiterer imposanter Vorteile:

  • Mobile Apps werden gegenüber mobilen Webseiten weitaus öfter genutzt.
  • Mit Push-Nachrichten werden die Nutzer ständig informiert.
  • Die User Experience wird gesteigert.
  • Es müssen nur dynamische Inhalte geladen werden. Eine schnelle Ladezeit und ein geringer Verbrauch von Datenvolumen sind die Folge.
  • Durch die Integration von Social Media erhöht sich die Reichweite.
  • Inhalte sind offline verfügbar.
  • Lokalisierung und Echtzeitaktivitäten bieten einen spezifischen Mehrwert.

Als Nachteil kann die Komplexität einer mobilen App empfunden werden. Sie muss auf den verschiedensten Endgeräten und Betriebssystemen laufen, wobei jedes Update geprüft wird. Daher kann die Entwicklung einer mobilen App Kosten verursachen, die im vier- fünfstelligen Bereich angesiedelt sind.

Wann lohnt sich eine App?
Wenn ein Unternehmen nur um Reichweite und Informationsvermittlung bemüht ist, kann ihm mit einer günstigeren mobilen Webseite ausreichend gedient sein. Die Belastungen des Budgets, die mit der Entwicklung einer App entstehen, können in andere Unternehmensbereiche umgeleitet werden.

Die Stärken einer mobilen App für Firmen kommen dann zum Tragen, wenn mobile Endgeräte wie Tablet und Smartphone in die Nutzung integriert werden. Wenn es mit der App gelingt, für diese Endgeräte einen Mehrwert zu generieren, ist eine Steigerung des Umsatzes sowie eine Stärkung der Kundenbindung zu erwarten. Zudem erleichtert eine App die internen Geschäftsabläufe. Mitarbeiter werden in Echtzeit über firmeninterne Infos auf dem Laufenden gehalten und erhalten mobilen Zugang zu relevanten Funktionen.

App entwickeln lassen
Der Entwicklungsprozess einer mobilen App ist mit etwas Aufwand verbunden. Er sollte geordnet durchgeführt werden, damit am Ende des Weges ein Erfolg vermeldet werden kann. Bei der Planung ist Kreativität gefragt, über eine Mind-Map werden alle möglichen Stichpunkte gesammelt, wie die App auszusehen hat, um die Zielgruppen anzusprechen. Die Wahrnehmung der Meinungen von Mitarbeitern und Kunden ist hilfreich.

Danach ist es an der Zeit, einen Experten in Form einer App-Agentur anzusprechen. Mit diesem wird die App in Kooperation entwickelt. Die ersten Schritte dabei sind die Entwicklung eines Grundgerüstes für Funktionen, Menüs und Verknüpfungen, aus dem dann der erste Prototyp der App entsteht. Ist die App fertig, tritt der Programmierer die Rechte daran ab und sie kann im App-Store oder Playstore angeboten werden. Jetzt müssen nur noch die eigenen Geschäftskunden darauf aufmerksam gemacht werden, damit sie die App herunterladen können.