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Letzte Aktualisierung: 06.04.2020

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Mit bunten Socken ein Zeichen setzen

Mitmach-Aktion am internationalen World-Down-Syndrom-Day

von Ilse Romahn

(20.03.2020) Am Samstag, 21. März, findet der weltweite Down-Syndrom-Tag statt. Um in Frankfurt das öffentliche Bewusstsein für Menschen mit Trisomie 21 zu steigern, ruft die Stadt Frankfurt am Main zur Mitmach-Aktion „Bunte Socken“ auf.

Daniela Birkenfeld und Stefan Majer präsentieren ihre Socken
Foto: Stadt Frankfurt
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Ziel der Aktion ist es, die Vielfalt und Einzigartigkeit der Menschen als eine Bereicherung der Gesellschaft deutlich zu machen.

Bei Menschen mit Down-Syndrom ist das 21. Chromosom oder ein Teil davon dreifach vorhanden. Wenn unter dem Mikroskop Chromosomen fotografiert werden, ähneln sie farbigen Socken. Daraus entstand die Idee, dass Menschen weltweit am 21. März bunte Socken tragen, um ein persönliches Zeichen für die Würde der Menschen mit Down-Syndrom zu setzen.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer und die Dezernentin für Inklusion, Daniela Birkenfeld, unterstützen diese Aktion und zeigen ihre buntesten Socken. „Jeder Mensch ist anders und das ist gut so“, sagen Majer und Birkenfeld. „Denn das macht unser Leben bunt und vielfältig. Wir unterstützen den Down-Syndrom-Tag und tragen am Samstag die buntesten Socken, die wir im Schrank haben. Damit zeigen wir unsere Solidarität mit Menschen mit Trisomie 21.“

Alle sind aufgefordert, mitzumachen und ein Zeichen für die positive Vielfalt und Einzigartigkeit unserer Mitbürger zu setzen: Am Samstag einfach bunte Socken anziehen - gerne unterschiedlich und in jeder Kombination - und sichtbar öffentlich tragen. Diese dann - wenn möglich - fotografieren und als persönliches Zeichen der Solidarität in den sozialen Medien mit den Hashtags #WDSD20 und #WDSD20FFM teilen.