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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Meisterklasse Lev Natochenny am 24. November in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(18.11.2019) Was er den jungen Menschen, die seinen Meisterkurs besuchen, mit auf den Weg geben möchte, formuliert Lev Natochenny selbst so: Sie mögen von ihm die Freiheit des Ausdrucks und des Musizierens lernen.

Sergey Korolev
Foto: Irina Korolev
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Keine Frage, der russisch-US-amerikanische Klavierpädagoge kann auf einem hohen Level arbeiten, denn die jungen Pianist*innen bringen bereits alles an technischem Können mit, wenn sie sich dem Klavierpädagogen anvertrauen, um gemeinsam mit ihm die letzten Schritte bis zur Konzertreife zu gehen. Das Ergebnis dieser pädagogischen Arbeit lässt sich nicht nur an den Karrieren gestandener Künstler*innen wie Martin Stadtfeld oder Evgenia Rubinova ablesen, sondern auch in den regelmäßig in der Alten Oper Frankfurt stattfindenden Konzerten der Meisterklasse Lev Natochenny.

Am Sonntag, 24. November 2019, besteht wieder Gelegenheit, sich über den Leistungsstand der derzeitigen Studierenden der Meisterklasse Lev Natochenny auf dem Laufenden zu halten. Im Konzert um 17.00 Uhr im Mozart Saal der Alten Oper sind es diesmal vier Studenten und eine ehemalige Studentin, die mit einem technisch wie musikalisch höchst anspruchsvollen Programm zeigen, wo sie derzeit stehen.

Den Abend eröffnet Sergey Korolev, seit 2012 in der Meisterklasse Lev Natochenny und mit zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, mit Ludwig van Beethovens „Appassionata“-Sonate. Wie er zählt auch Nuron Mukumi, 1996 im usbekischen Taschkent geboren, seit einigen Jahren zu den regelmäßigen Teilnehmern an den Konzerten der Meisterklasse Lev Natochenny. Für sein im November 2018 vorgelegtes CD-Debüt mit Werken von Chopin und Liszt, wurde Mukumi von der Presse gefeiert als „Talent, das Strenge und Spiellust vereint“. Diesmal präsentiert er sich mit einer Auswahl aus Peter Tschaikowskys 18 Morceaux op. 72, den letzten Werken des Komponisten für Soloklavier, poetisch und virtuos gleichermaßen. Alexander Koryakin, Jahrgang 1988 und erst unlängst mit dem ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Premio Jaén“ ausgezeichnet, interpretiert Beethovens „Eroica“-Variationen; und Sergey Belyavskiy, in Moskau ausgebildet und seit 2014 in der Meisterklasse Lev Natochenny, spielt Sergej Prokofjews hochexpressive sechste Klaviersonate. Zum Schluss erklingen Werke von Frédéric Chopin, interpretiert von der japanischen Pianistin Nami Ejiri, die bei Lev Natochenny an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt studierte und mittlerweile ihre Konzerttätigkeit durch eigene Meisterkurse und einen Lehrauftrag an der HfMDK ergänzt.

Mit freundlicher Unterstützung der Clarus Management GmbH in Kooperation mit dem Sofitel Frankfurt Opera

€ 16,- / 20,- / 25,- / 29,- (Endpreise) / Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de