Mehr Energie für den Frankfurter Osten
Im ehemaligen Gleisfeld der Hafenbahn schaffen Bagger ab sofort Platz für die neue Kabeltrasse. Auf einer Länge von rund 2000 Metern entsteht auf der sogenannten Brombeertrasse ein Graben für die Leerrohre. Verfüllt wird dieser mittels eines speziellen Verfahrens: die NRM setzt Flüssigboden ein. Dabei wird das Aushubmaterial mit Zusatzstoffen wie Zement und Ton vor Ort vermischt und unter Wasserzugabe wieder verfüllt. Durch das baufeldnahe Aufbereitungsverfahren reduziert die NRM die notwendigen Lkw-Fahrten in diesem verkehrlich hoch belasteten Bereich rund um die Großbaustelle Riederwaldtunnel auf ein absolutes Minimum.
Unter anderem deswegen gibt es Lob auch von der Straßenverkehrsbehörde: „Die Zusammenarbeit mit unserer Baustellenkoordinierung war absolut beispielhaft“, sagt Gert Stahnke, Leiter des Straßenverkehrsamts, „das frühe und enge Zusammengehen des Projekts mit unserer Baustellenkoordinierung hat es ermöglicht, auch in dieser schwierigen Umgebung die zusätzlichen verkehrlichen Auswirkungen sehr gering zu halten und zugleich ein hohes Maß an Verlässlichkeit für die Terminpläne zu erreichen. So wünschen wir uns das!“
Parallel zum Baufeld verläuft in der Iselinstraße ein Geh- und Radweg. Wie mit dem Amt für Straßenbau und Erschließung und dem Radfahrbüro der Stadt abgestimmt, bleibt dieser während der Bauarbeiten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Darüber hinaus versucht die NRM, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Die vorbereitenden Maßnahmen für die neue Trasse haben vergangenes Jahr begonnen. Unter anderem hat die NRM zur Realisierung der Leitungsbrücke Lahmeyerstraße, die im Zusammenhang mit dem Bau des Riederwaldtunnels steht, bereits Versorgungsleitungen am Erlenbruch umgelegt. (ffm)
Weitere Artikel aus der Kategorie: