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Letzte Aktualisierung: 22.04.2024

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Mehr Einsatz für Akzeptanz und Vielfalt

von Ilse Romahn

(21.03.2024) Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am Donnerstag, 21. März, erklärt Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg: „An diesem Tag begegnen wir Rassismus mit Entschlossenheit und feiern die Vielfalt und Stärke von Menschen. In einer Zeit globaler Krisen, in der Menschen aufgrund verschiedener Gründe ausgegrenzt werden, ist es entscheidend, gemeinsam für Akzeptanz und Vielfalt einzutreten.

Die Stadt Frankfurt setzt sich aktiv für den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ein, um eine inklusive und vielfältige Gesellschaft zu fördern.“
 
Diskriminierung könne, so Eskandari-Grünberg weiter, viele Formen annehmen, von offener Ablehnung und Hass bis zu subtilen Ausgrenzungen. „Es ist unsere Verantwortung, diese Ungerechtigkeiten zu erkennen und dagegen anzugehen. Jeder Mensch hat das Recht, ohne Angst vor Diskriminierung zu leben.“
 
Aufgrund der großen Bedeutung des Themas wurden im Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt eine Stabstelle Antidiskriminierung eingerichtet und im Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) die Ombudsstelle Antidiskriminierung als Sachgebiet aufgewertet. Das Amt arbeitet zudem ganzjährig an Beratungs-, Präventions- und Interventionsprogrammen und vernetzt die Antirassismus-Arbeit sowie die Opferberatung.
 
Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen und Initiativen, sowohl auf kommunaler als auch auf Landesebene, ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Bemühungen. Die Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen, Jugendeinrichtungen und Vereinen zur Förderung eines professionellen Umgangs mit Vielfalt spielen eine entscheidende Rolle in der Präventionsarbeit des Dezernats von Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg gegen Rassismus.
 
Der Internationale Tag gegen Rassismus wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville durch Einheiten der South African Police in Sharpeville im damaligen Apartheidsstaat Südafrikanische Union, am 21. März 1960. Seit 1979 finden zu dieser Zeit jährlich auch die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Menschenrechte für alle“ und finden bis Sonntag, 24. März, statt. Das AmkA hat eine Übersicht für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet zusammengestellt, die unter Internationale Wochen gegen Rassismus: Veranstaltungen Rhein-Main & Tipps zum Mitmachen | Vielfalt bewegt Frankfurt abrufbar ist. (ffm)