Warnhinweis der Interessenvertretung für Patienten
Wer Medikamente einnimmt oder kürzlich abgesetzt hat, sollte in den Beipackzettel schauen, bevor er in die Sonne geht. Denn: „Manche Wirkstoffe können in Kombination mit Sonnenstrahlen eine lichtbedingte Hautreaktion auslösen“, warnt der Vorsitzenbde der Interessenvertretung Patienten-&-Versicherte (IVPV), Bundesverband für Gesundheit-&-Soziales, Manfred Pfeiffer im neuen Infoblatt Aufgepasst-&-Hergehört.
Manfred Pfeiffer, Vorsitzender der Interessenvertretung für Patienten & Versicherte, beschäftigt sich im Infoblatt des Verbands mit lichtbedingten Hautreaktionen.
Foto: Interessenvertretung für Patienten und Versicherte
Er bezieht sich dabei auf eine Mitteilung der Apothekerkammer Niedersachsen. Diese erklärt, dass die Einwirkung der UV-A-Strahlen auf die Haut abhängig von der Dosierung eines Medikaments, seiner Wirkstoffe und vom Hauttyp sei. Im Extremfall könne es zu Hautschädigungen kommen. Rötungen, Ödeme, Schuppen sowie eine Blasenbildung seien möglich.
„Diese Reaktionen zeigen sich oft am Hals, im Gesicht, an Armen und Händen. Entsprechende Hinweise sind im Beipackzettel zu finden. Im Zweifel sollte der Arzt oder Apotheker gefragt werden“, rät Pfeiffer.