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Letzte Aktualisierung: 23.02.2024

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Medico-Palais wird neuer Verwaltungsstandort

von Adolf Albus

(02.02.2024) Der Bürgersaal war anlässlich der anstehenden Fastnachtstage am gestrigen Mittwochabend feierlich geschmückt und damit der so wichtigen Abstimmung der Bad Sodener Stadtverordneten durchaus angemessen:

So soll das Medico-Palais nach der Sanierung aussehen
Foto: Stadt Bad Soden
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Mit breiter Mehrheit stimmten die Parlamentarier für die Umnutzung und Sanierung des Medico-Palais als Verwaltungsstandort der Bad Sodener Stadtverwaltung. Der Umsetzung der Planungen für den „Verwaltungscampus im Denkmalensemble Alter Kurpark“ steht jetzt also nichts mehr im Wege.

Eine große Entscheidung für Bad Soden am Taunus

„Mit der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung, die 2020 angestoßenen Planungen der Nutzung des historischen und seit 2019 leerstehenden Medico-Palais als Verwaltungsstandort und damit zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger jetzt umzusetzen, stehen wir vor großen Herausforderungen. Ich habe davor angemessenen Respekt, aber ich freue ich mich gleichzeitig auch sehr darüber, denn die Entscheidung ist aus meiner Sicht wichtig und richtig für unsere Stadt“, so Bürgermeister Dr. Frank Blasch nach dem positiven Votum. „Durch diese Entscheidung wird nicht nur das Kulturdenkmal Medico-Palais wieder mit Leben gefüllt, sie eröffnet gleichzeitig die Chance, das sogenannte ‚Rathauskarree‘ zwischen Königsteiner Straße, Adlerstraße und Zum Quellenpark der dringend erforderlichen städtebaulichen Aufwertung zu unterziehen. Auch für diese Planungen kann nun der Startschuss erfolgen.“

(Fast) alle unter einem Dach

Aufgrund des reduzierten Flächenbedarfs durch die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten können auch die Neuenhainer Verwaltungsteile in den Verwaltungscampus Alter Kurpark integriert werden. Zum Verwaltungscampus Alter Kurpark gehören dann neben dem Medico-Palais noch das Kulturzentrum Badehaus sowie das Paulinenschlößchen.

Die Vorentwurfsplanung des Medico-Palais erfolgte in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege, um die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes sowie den Bau der kleinen Erweiterung auf dem rückwärtigen Kellergeschoss sicherzustellen. Neben dem Rückbau früherer Umbauten, der Schaffung eines zentralen barrierefreien Haupteingangs, E-Ladesäulen und Fahrradstellplätzen, bleiben die Außenanlagen in großen Teilen erhalten. Baubeginn ist für das Jahr 2025 vorgesehen, und der Umzug der Verwaltung soll – wenn alles planmäßig verläuft – spätestens 2028 vollzogen werden.