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Letzte Aktualisierung: 25.01.2021

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Manfred Krupp und Jörn Dulige zum Tode von Karl-Heinz Jungmann

von Ilse Romahn

(11.01.2021) Zum Tode des ehemaligen DGB-Landesvorsitzenden und hr-Rundfunkratsvorsitzenden Karl-Heinz Jungmann äußern sich hr-Intendant Manfred Krupp und der stellvertretende Vorsitzende des hr-Rundfunkrats, Jörn Dulige.

Manfred Jungmann
Foto: hr/Jochen Schlüter/DGB Pressestelle
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Manfred Krupp: „Wir trauern um Karl-Heinz Jungmann, der sich in einer medienpolitisch sehr bewegten Zeit für einen funktionsfähigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Hessen eingesetzt hat. Sieben Jahre saß er im hr-Rundfunkrat, davon zwei Jahre als Vorsitzender des Gremiums. Es waren die Jahre der aufkommenden kommerziellen Konkurrenz und der stark steigenden Kosten, die auch harte und unpopuläre Entscheidungen im Aufsichtsgremium erfordert haben. Diese hat er mit Augenmaß und dem klaren Bekenntnis zum Hessischen Rundfunk vertreten.“

Jörn Dulige: „Karl-Heinz Jungmann erlebte als einer der Ersten im hr-Rundfunkrat, was es bedeutet, mit stärker werdendem Gegenwind sich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark zu machen. Von seinen Erfahrungen haben auch seine Nachfolgerinnen und Nachfolger lernen können. Dafür bin ich dankbar. Für ihn war der beitragsfinanzierte Rundfunk immer gesellschaftlich unverzichtbar.“