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Main-Taunus-Kreis verabschiedet Schulentwicklungsplan 2030

Der Kreistag des Main‑Taunus‑Kreises hat in seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl den fortgeschriebenen Schulentwicklungsplan bis 2030 beschlossen. Das Planungspapier definiert den künftigen Bedarf an Schulplätzen und Standorten und dient als zentrale Grundlage für die Weiterentwicklung der Schullandschaft im Kreis.

Dem Beschluss ging ein umfangreicher Beteiligungsprozess voraus, in den alle Schulen sowie Eltern- und Schülervertretungen einbezogen waren. Nach Angaben der CDU‑Kreistagsfraktion steigen die Schülerzahlen seit 2018 kontinuierlich – besonders stark in den Sekundarstufen I und II. Im gymnasialen Bereich bestehe daher erhöhter Bedarf.

Der Plan sieht unter anderem den Bau eines neuen Mittelstufengymnasiums im Osten des Kreises vor. Als geeigneter Standort hat sich Bad Soden am Taunus herauskristallisiert; Details sollen in den kommenden Monaten abgestimmt werden. Zudem soll an der Heinrich‑von‑Brentano‑Schule in Hochheim wieder eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden. Drei Grundschulen – die Drei‑Linden‑Schule in Bad Soden, die Paul‑Maar‑Schule in Flörsheim und die Steinbergschule in Hofheim – sollen künftig Vorklassen anbieten.

In den vergangenen 25 Jahren hat der Kreis rund eine Milliarde Euro in seine Schulen investiert. Nach Angaben der CDU ist der Main‑Taunus‑Kreis außerdem bundesweit Vorreiter bei der Digitalisierung: Alle Schüler an weiterführenden Schulen erhalten ein iPad. Der Kreis will diesen Weg fortsetzen und seine Schulen weiter zukunftsfähig aufstellen.