Unbehandelt können ernste Folgeerkrankungen auftreten
Alle Krampfadertypen können heutzutage minimalinvasiv behandelt werden, müssen also nicht operiert werden. Eine besonders patientenschonende Behandlung ist die Sklerotherapie, die ambulant ohne Schnitte und Narkose durchgeführt wird und mit der Besenreiser und größere Krampfadern erfolgreich behandelt werden können. Darauf weist die stellvertretende Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten-&-Versicherte (IVPV) Mechld Pfeilffer-Krahl, im Infoblatt "Aufgepasst und Hergehört" hin.
Die stellvertretende Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten & Versicherte, Mechtild Pfeiffer-Krahl, beschäftigt sich im neuen Infobrief mit dem Thema Krampfadern.
Foto: Interessenvertretung für Patienten & Versicherte
Wie lange fällt man nach der Sklerotherapie aus ist eine Frage, mit der sich Pfeiffer-Krahl ebenfalls beschäftigt. Dazu schreibt sie: „Gar nicht, man kann seinen normalen täglichen Aktivitäten direkt wieder nachgehen und bleibt mobil. Das ist besondes für ältere Patienten meist sehr wichtig.“
Sind die Krampfadern nach der Behandlung für immer weg lautet ein weitere Frage. Die Antwort: Nein, leider nicht. Die Bindegewebsschwäche lässt sich mit keiner Behandlung heilen, daher können Krampfadern nach einiger Zeit wieder auftreten. Mit der Sklerotherapie können jedoch auch diese Rückfälle besonders gut behandelt werden, sagt auch Dr. Tobias Hirsch, Leiter der Praxis für Gefäßkrankheiten in Halle.