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Letzte Aktualisierung: 18.02.2020

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Münchner Philharmoniker am 5. Februar in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(27.01.2020) Geteilte Liebe: Sowohl für die Münchner Philharmoniker als auch für ihren Chefdirigenten Valery Gergiev markiert die Auseinandersetzung mit dem sinfonischen Werk Gustav Mahlers einen der Fixpunkte im künstlerischen Schaffen.

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Diana Damrau
Foto: Simon Fowler
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Valery Gergiev
Foto: Andrea Huber
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Im Falle der Münchner Philharmoniker reicht diese enge Beziehung bis auf die Anfänge des Orchesters zurück, als Mahler 1901 und 1911 selbst die Münchner bei der Uraufführung seiner vierten bzw. seiner achten Sinfonie dirigierte. Valery Gergiev wiederum ist seit langem überzeugt, dass es „keinen genialeren Komponisten als Mahler“ gibt – nicht zuletzt mit dem Finale der ersten Sinfonie Mahlers verbindet er eines seiner musikalischen Schlüsselerlebnisse überhaupt. Seit 2015, seit Gergiev sein Amt als Chefdirigent bei den Münchnern antrat, gehen der russische Dirigent und das Orchester gemeinsam ihrer Leidenschaft für das sinfonische Werk Mahlers nach: Nicht ohne Grund standen Sinfonien Mahlers sowohl bei Antrittskonzert Gergievs als auch beim Jubiläumskonzert zum 125. Geburtstag des Orchesters im Oktober 2018 auf dem Programm.

Auch am Freitag, 5. Februar 2020, wenn die Münchner Philharmoniker von 20.00 Uhr an gemeinsam mit Valery Gergiev der Einladung in den Großen Saal der Alten Oper folgen, erklingt Musik von Gustav Mahler: Dessen fünfte Sinfonie markiert den Beginn eines neuen Stils im Schaffen des Komponisten: großräumiger, gewaltiger, an Grenzen gehend (von „Urweltsklängen“, von „Chaos, das ewig aufs Neue eine Welt gebärt, die im nächsten Moment wieder zu Grunde geht“ sprach Mahler etwa in Bezug auf das Scherzo) – dann aber im Adagietto umso verdichteter, ergreifender in der Reduktion auf den reinen Streichersatz.

Zum Konzert in die Alte Oper bringen Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker aber nicht nur Mahlers fünfte Sinfonie in den Großen Saal, sondern auch die „Vier letzten Lieder“ Richard Strauss’, den nicht minder klanggewaltigen und zugleich berührenden Schwanengesang des Komponisten. „In diesen Stücken tun sich unglaubliche Dimensionen auf. Musikalisch und stimmlich wird einem alles abverlangt“, sagt Diana Damrau, Solistin des Abends, über diesen Zyklus, der von den letzten großen Dingen handelt. Dass die international gefragte Opernsängerin dieser Herausforderung mehr als gewachsen ist, hat sie bereits hinlänglich im Konzertsaal unter Beweis gestellt.

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt

€ 29,- / 49,- / 68,- / 89,- / 98,- (Endpreise)  Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de