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Letzte Aktualisierung: 14.07.2024

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LUCHS-Preis September für Kjersti Annesdatter Skomsvold und Mari Kanstad Johnsen (Ill.) für „Alle schlafen (bis auf Bo)“

von ZEIT Verlagsgruppe

(19.09.2023) Der LUCHS-Preis September geht an Autorin Kjersti Annesdatter Skomsvold und Illustratorin Mari Kanstad Johnsen für ihr Kinderbuch „Alle schlafen (bis auf Bo)“, aus dem Norwegischen übersetzt von Ina Kronenberger, erschienen bei Gerstenberg, empfohlen für Kinder ab 3 Jahren.

In der prachtvoll illustrierten Gute-Nacht-Geschichte ist an Schlaf nicht zu denken. Statt der üblichen Abendroutine von Essen, Zähneputzen und Zubettgehen, begeben sich der kleine Bo und seine Mutter auf eine tierische Abenteuerreise. Denn als die Schlafenszeit anbricht, erklärt das Kind auf einem Bein auf der Sofalehne stehend, ein Papagei zu sein und längst zu schlafen. Statt ihren Sohn mahnend aus dem Spiel zu reißen, steigt die Mutter ein und fragt: „Möchte der Papagei vielleicht etwas essen?“ Bis Bo friedlich in seinem Bett liegt, verwandeln er und seine Mutter sich in zahlreiche tierische Gestalten.

Die preisgekrönte Illustratorin Mari Kanstad Johnsen wirft diese wilde Geschichte wie in einem Farben- und Formenrausch auf die Seiten, während die Autorin Kjersti Annesdatter Skomsvold, die als eine der bedeutendsten norwegischen Gegenwartsautorinnen gehandelt wird, nur wenige Worte brauche, um die Geschichte mit Leben zu füllen, schreibt Katrin Hörnlein in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. „Gut möglich, dass die beiden Norwegerinnen mit Alle schlafen (bis auf Bo) einen künftigen Gute-Nacht-Buch-Klassiker geschaffen haben: für die Kinder, die an der Abenteuer-Tiergeschichte großen Spaß haben, aber auch für die vorlesenden Eltern, die sich vielleicht daran erinnern, dass auch Alltagsroutinen zauberhaft sein können“, urteilt die ZEIT-Redakteurin und Vorsitzende der LUCHS-Jury.

Jeden Monat vergeben DIE ZEIT und Radio Bremen den LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur. Aus den zwölf Monatssiegern wird der Jahres-LUCHS gewählt. Die Jury bilden derzeit die Übersetzerin Brigitte Jakobeit, Benno Hennig von Lange vom Jungen Literaturhaus Frankfurt, Ziphora Robina von Radio Bremen sowie Autor und Philosoph Jörg Bernardy. Jury-Vorsitzende ist Katrin Hörnlein, die bei der ZEIT das Ressort Junge Leser und die Kinder- und Jugendliteratur verantwortet.

In diesem Monat empfieht die LUCHS-Jury außerdem:
das Bilderbuch „Als Mama einmal unsichtbar war“ von Julia Rosenkran und Nele Palmtag (Ill.) (Klett Kinderbuch), empfohlen ab 4 Jahren,
der Kindercomic „Weltraumpolizistin Oma Gurke“ von Patrick Wirbeleit und Stephan Lomp (Kibitz), empfohlen ab 8 Jahren,
das Jugendbuch „Rattensommer“ von Juliane Pickel (Beltz & Gelberg), empfohlen ab 14 Jahren.


Radio Bremen stellte das Buch und den aktuellen Preisträger auf Bremen Zwei vor. Das Gespräch zum Buch ist online unter www.radiobremen.de/luchs abrufbar. 
 
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