Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 26.02.2020

Werbung
Werbung

Lied & Lyrik: Naturgewalten „Wild zuckt der Blitz"

Veranstaltung im Goethe-Haus am 12. Februar

von Ilse Romahn

(07.02.2020) Von jeher ist der Mensch den Naturgewalten ausgeliefert, ob Sturm, Erdbeben, Flut oder Eiseskälte. Seit der Renaissance versuchen Dichter, Maler, Musiker – und in der Gegenwart auch Filmschaffende – in der Kunst die Gewalt zu fassen, mit der die Natur dem Menschen bewusst macht, wie klein und schwach er ist.

Denn er fühlt sich seit etwa 250 Jahren vom Anblick und der Vorstellung entfesselter Naturgewalten auch angezogen: Sie erscheinen schön und erhaben.

Vorgetragen werden Lieder und Texte, die in unterschiedlichsten Formen und Facetten die Kräfte und Gewalten der Natur zum Gegenstand haben.

Marie Seidler absolvierte ihr Studium an der HfMDK Frankfurt am Main bei Hedwig Fassbender und an der Royal Academy of Music in London. Meisterkurse belegte sie bei Graham Johnson und Brigitte Fassbaender. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift Opernwelt zur Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert. Von 2016 – 2019 festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen, sang sie u. a. die Mozart-Partien Dorabella in ‚Così fan tutte‘ und Cherubino in ‚Le nozze di Figaro‘. 2019 war sie mit der Titelrolle in Händels ‚Ottone‘ im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu hören. Im August 2019 sang sie bei der ‚Schubertíada‘ in Vilabertran (Spanien), am Klavier begleitet von Wolfram Rieger, und hatte Auftritte u. a. im Kings Place in London und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.

Der kroatische Bassbariton Krešimir Stražanac studierte u.a. an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, gehörte danach dem Ensemble der Oper Zürich an und debütierte 2017 an der Bayerischen Staatsoper. In Frankfurt war er im selben Jahr in Schumanns ‚Das Paradies und die Peri‘ mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Philippe Herreweghe zu hören. 2018 gab er in ‚Tri Sestri‘ von Peter Eötvös sein Debüt an der Oper Frankfurt. Er arbeitete mit Dirigenten wie Peter Schneider, Franz Welser-Möst, Helmuth Rilling, Reinhard Goebel, Bernard Haitink oder Herbert Blomstedt zusammen. Konzertgesang, besonders die Passionen, und das Kunstlied spielen in seinem Repertoire eine wichtige Rolle. Er gab zahlreiche Liederabende und gewann u.a. den internationalen Cantilena-Wettbewerb in Bayreuth (Oper/Operette), den internationalen La Voce-Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks (Kunstlied) sowie den 1. Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb in Wolfs Geburtshaus in Slovenj Gradec, Slowenien. Künftige Engagements führen ihn u.a. zu den Salzburger Festspielen, in den Wiener Musikverein und das Londoner Barbican Centre.

Der Pianist und Liedbegleiter Götz Payer studierte bei Konrad Elser und Irwin Gage. Er konzertierte in Europa, den USA und Asien, u.a. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Menuhin Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, der Tonhalle Zürich, der Opera Lille, der Kölner Philharmonie und der Atlanta Opera. Er ist an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen beteiligt. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten u.a. die King‘s Singers, Cantissimo und das Amaryllis Quartett. Götz Payer unterrichtet Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Köln und Frankfurt.

Die Veranstaltung im Goethe-Haus am 12. Februar beginnt um 19.30 Uhr

Eintritt: 16 € / 8 € für Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts

Kartenvorverkauf: Telefon (069)138800 anmeldung@freies-deutsches-hochstift.de