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Letzte Aktualisierung: 27.11.2020

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Leoniden erreichen ihren Höhepunkt / Viele Sternschnuppen zu sehen

von Ilse Romahn

(17.11.2020) In den Nächten um Dienstag, den 17. November, ist es wieder so weit: Am Sternenhimmel über Deutschland ist der Höhepunkt einer der bekanntesten Sternschnuppenschwärme des Jahres zu bewundern: Die Leoniden. Das Wetter spielt voraussichtlich mit.

Mitte November sind die Leoniden am nächtlichen Himmel zu beobachten.
Foto: WetterOnline
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Showtime der Leoniden 
Mitte des Monats November bieten die Leoniden als schnellste Sternschnuppen von allen ihr jährliches Himmelsspektakel. In diesem Jahr ist wie in den meisten Jahren mit um die zehn Sternschnuppen pro Stunde zu rechnen. Der Höhepunkt des Sternschnuppenregens ist von Dienstag auf Mittwoch erreicht. „Die Leoniden haben ihren Namen vom Sternbild des Löwen (lateinisch: Leo), aus dem sie auszustrahlen scheinen. Wie viele Sternschuppen sie bringen, schwankt von Jahr zu Jahr stark. Die Leoniden zählen mit bis zu 70 Kilometer pro Sekunde zu den schnellsten Sternschnuppen, die es auf der Erde gibt“, erklärt Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. 

Die Leoniden sind immer dann zu sehen, wenn die Erde alljährlich Mitte November die Staubfahne des Kometen Temple Tuttle kreuzt.

Das Wetter spielt mit
„Die neue Woche startet zwar noch leicht wechselhaft und anfangs verdecken wohl dichte Wolken den nächtlichen Sternenhimmel“, so Goldhausen. „Ab Dienstag werden die Lücken zwischen den Wolken aber zumindest vorübergehend wieder größer. So wird der Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel frei.“ 

Das sind Sternschnuppen
Sternschnuppen sind kleine Staub- und Weltraummüllstücke, die hell leuchten, wenn sie mit der Erdatmosphäre in Kontakt kommen und dann verdunsten. Die Stücke stammen oft von Kometen, die die Sonne umkreisen. Die Leoniden stammen auch von einem Kometen, dem Tempel-Tuttle. Die Leoniden sind seit Jahrhunderten bekannt und gehören zu den größten jährlichen Meteoritenschauern. In den letzten Jahren scheinen die Leoniden schwächer zu werden. 

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