Landeszuschuss für fünf Galeria-Standorte
Fünf der sechs Städte sind diesem Projektaufruf gefolgt: Darmstadt, Hanau, Limburg, Offenbach und Wiesbaden. Frankfurt war nicht dabei. Ihre eingereichten Konzepte reichen von Zwischennutzungen, intensiver Beteiligung verschiedener Akteure über die Begrünung und Aufwertung des unmittelbaren Umfelds bis hin zu baulichen Anpassungen der Gebäude selbst.
Die Städte erhaltenim einzelnen folgende Fördermittel: Offenbach: 625 000 Euro, Darmstadt: 500.000 Euro, Hanau: 625.000 Euro, Limburg: 625.000 Euro und Wiesbaden: 625.000 Euro. „Die Schließung der zentralen Galeria Karstadt Kaufhof-Häuser stellt die Städte vor große Herausforderungen. Aber: "So schwierig die Situation ist, es steckt selbst darin auch eine Chance für eine neue Nutzung und damit eine größere Vielfalt in den Innenstädten. Genau das wollen wir mit unseren Landesmitteln anstoßen und ermöglichen, auch als Beispiel für andere Städte die in Zukunft vor ähnlichen Problemen stehen“, sagte Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden.
Der Umgang mit Leerständen in den Innenstädten beschäftigt viele hessische Kommunen. Seit 2021 unterstützt sie das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ mit insgesamt 40 Millionen Euro. Begleitet wird das Landesprogramm durch das Bündnis für die Innenstadt, einem Zusammenschluss verschiedener für die Innenstadtentwicklung relevanter Verbände und Institutionen.
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