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Landesweiter Warntag soll für Warnsignale sensibilisieren

Neben dem bundesweiten Warntag, welcher in der Regel jährlich auf den zweiten Donnerstag im September fällt, findet am Donnerstag, 12. März, in Hessen zum zweiten Mal der landesweite Warntag statt.

„Zweck des Warntages ist es, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen“, betont Bürgermeister Christian Seitz. Den Bürgerinnen und Bürgern sollen durch die Probewarnung deren Funktion und die Abläufe wieder ins Gedächtnis gerufen werden, um im Ernstfall die Warnmeldungen richtig wahrnehmen und einordnen zu können.

Um kurz nach 10 Uhr sollen daher hessenweit die verschiedenen Warnmittel ausgelöst werden. Neben Sirenen werden auch der spezielle Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ sowie die etablierten Warn-Apps zum Einsatz kommen. Selbstverständlich beteiligen sich auch die Rundfunkanstalten am Warntag. Die Entwarnung ist für circa 10.30 Uhr vorgesehen. Ziel ist es, die Auslösung der regionalen Warnmedien über die Infrastruktur der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte zu testen. Hierzu lösen die Zentralen Leitstellen der Landkreise und kreisfreien Städte über ihre eigene Infrastruktur ihre regionalen Warnmedien aus.

Grundsätzlich gilt: Eine Warnung der Bevölkerung kann sowohl bei einer Bedrohung der Bundesrepublik von außen („Zivilschutzfall“), bei Großschadenslagen („Katastrophenfall“), im täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehr („tägliche Gefahrenabwehr“) und auch bei polizeilichen Ereignissen (z.B. Terrorlage) erforderlich sein.