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Letzte Aktualisierung: 12.08.2022

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Landesabitur: Notendurchschnitt von 2,23

von Helmut Poppe

(28.07.2022) KuMi Lorz: „Trotz Corona haben wir beim Anspruch und Niveau des Landesabiturs keine Abstriche gemacht.“

Zahlen und Fakten
Foto: Hessisches Kultusministerium
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Der diesjährige Abiturjahrgang hat beinahe die gesamte Oberstufe unter Pandemie-Bedingungen durchlaufen. „In einer solchen Situation eine Abschlussprüfung schreiben zu müssen, ist eine besondere Herausforderung“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute in Wiesbaden zur Vorstellung der diesjährigen Abiturergebnisse. „Ich finde es beeindruckend, wie fokussiert sich unsere Abiturientinnen und Abiturienten in dieser Zeit auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitet haben.“ Eine Durchschnittsnote von 2,23 und über 800 Schülerinnen und Schüler mit der Bestbewertung 1,0 sprächen für sich. „Denn trotz Corona haben wir in Hessen beim Anspruch und Niveau keine Abstriche gemacht“, unterstrich Lorz.

An den Abiturprüfungen 2022, den fünfzehnten seit Einführung des Landesabiturs, haben insgesamt 19.471 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Die Teilnehmerzahl lag wegen der seinerzeitigen Umstellung von G9 auf G8 und den daraus an einigen Schulen resultierenden sogenannten „Null-Jahrgängen“ wie schon im Vorjahr unter dem üblichen Wert. 18.795 Prüflinge haben das Abitur bestanden, was einer Quote von 96,5 Prozent entspricht. „Besonders danken möchte ich allen beteiligten Lehrkräften, die mit ihrer Prüfungsvorbereitung dazu beigetragen haben, dass unsere Schülerinnen und Schüler so erfolgreich abgeschnitten haben“, ergänzte der Kultusminister.

Planungen für schriftliche Prüfungen 2023 laufen bereits

Das Landesabitur findet im kommenden Jahr wieder nach den Osterferien statt (26. April bis 11. Mai 2023, Nachprüfungen 23. Mai bis 7. Juni 2023). Dann gibt es für die Schulen abermals einen zusätzlichen Aufgabenvorschlag. „Auch die Schülerinnen und Schüler, die 2023 ihr Abitur ablegen werden, waren und sind von den Einschränkungen der Pandemie betroffen. Daher gelten für sie in Bezug auf die zusätzlichen Aufgabenvorschläge dieselben Regeln wie für die Jahrgänge 2021 und 2022“, betonte Lorz. Über die übrigen Prüfungsmodalitäten informiere das Kultusminisiterum die Schulen rechtzeitig vor Beginn der schriftlichen Prüfungen.