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Letzte Aktualisierung: 09.12.2022

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Kulturelle Bildung: Kulturamt gibt Überblick über Förderprogramme

von Ilse Romahn

(27.09.2022) Beim „KuBi meet up – Förderlandschaft Frankfurt“ am Freitag, 23. September, sind mehr als 50 Akteure der kulturellen Bildung aus Kultur, Jugend, Bildung und Soziales in der Freien Kunstakademie Frankfurt zusammengekommen, um sich über verschiedene Förderprogramme zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.

Die Veranstaltung des Kulturamtes hat zum Ziel, das sparten- und professionsübergreifende Netzwerk der Frankfurter kulturellen Bildung weiter zu stärken.
 
Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig sagt: „Das KuBi meet up hat wieder gezeigt, wie wichtig Austausch und Vernetzung für die Akteurinnen und Akteure Kultureller Bildung sind. An dieser zentralen Querschnittsaufgabe wirken nicht nur die Künstlerinnen und Künstler Frankfurts, sondern viele verschiedene Menschen aus den Bereichen Kultur, Jugend, Bildung und Soziales mit. Das KuBi meet up ist eine tolle Gelegenheit, sie alle zusammenzubringen und Synergien zu fördern. Ich danke allen Beteiligten, privaten und städtischen Förderinnen und Förderern sowie dem noch jungen Fachbereich für Kulturelle Bildung im Kulturamt, der das Thema in bemerkenswerter Weise vorangebracht hat.“
 
Das Kulturamt informierte außerdem über seine aktualisierte Leitlinie zur Förderung von Projekten zur kulturellen Bildung, die in überarbeiteter Form auf dem Kulturportal zur Verfügung steht. Darin sind die Voraussetzungen und inhaltlichen Qualitätskriterien formuliert, anhand derer über die Förderung von Projekten entschieden wird. Interessierte erfahren außerdem, welche Unterlagen für die Antragstellung erforderlich sind. Die nächste Frist zur Einreichung von Projektanträgen ist der 15. November 2022.
 
Die Leiterin des Kulturamts, Sybille Linke, freut sich über die große Resonanz unter den Teilnehmenden: „Viele engagierte und kreative Menschen, die in Frankfurt Projekte kultureller Bildung realisieren, unternehmen jedes Jahr erhebliche Anstrengungen, um Projektfördermittel zu beantragen, ohne die viele der Angebote häufig nicht möglich wären. Dass so viele von ihnen am Freitag zu unserem KuBi meet up gekommen sind zeigt, dass ein Überblick über verschiedene Fördermöglichkeiten gefragt ist. Mit der Aktualisierung und Verschriftlichung unserer Förderleitlinie wollen wir dazu beitragen, dass sie sich noch schneller und einfacher darüber informieren können, was uns bei der Förderung von Projekten Kultureller Bildung wichtig ist und an wen sie sich mit Fragen richten können.“
 
Neben dem Kulturamt stellten auch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, das Jugend- und Sozialamt und die Stabstelle Inklusion der Stadt Frankfurt ebenso wie die Crespo Foundation, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen ihre Förderprogramme vor.
 
Das Kulturamt verfügt seit Februar 2021 über einen eigenen Fachbereich Kulturelle Bildung. Zu seinen Aufgaben gehören neben der konzeptionellen Weiterentwicklung dieses Bereichs in Frankfurt auch die Stärkung von Strukturen für Austausch und Vernetzung und die finanzielle Förderung von Projekten. Der Fachbereich steht in einem regelmäßigen Austausch mit verschiedenen Vertretern der Stadtverwaltung und der Freien Szene sowie den Vermittlern der städtischen Museen. Seit August wird der neue Newsletter „KuBi News“ mit Informationen zur kulturellen Bildung aus dem Kulturamt versendet. Nach einem digitalen Fachtag im vergangenen Jahr ist das diesjährige KuBi meet up bereits die zweite Netzwerkveranstaltung für das gesamte Feld der kulturellen Bildung in Frankfurt.

Weitere Informationen finden sich auf dem Kulturportal unter kultur-frankfurt.de. (ffm)